Menowin Fröhlich: Muss er ins Gefängnis?

Entscheidung im Fall Menowin Fröhlich: Der Sänger muss vorerst nicht ins Gefängnis. Das entschied am Donnerstag das Landgericht Heidelberg

Gute Nachrichten für Menowin Fröhlich: Dem ehemaligen "DSDS"-Star scheint das Gefängnis erspart zu bleiben. Zur Erinnerung: Der 30-Jährige wurde im vergangenen Jahr zu einem Jahr Haft ohne Bewährung wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ohne Führerschein verurteilt und legte dagegen anschließend Berufung ein.

Menowin Fröhlich: Muss er ins Gefängnis?

Mit Erfolg: Das Landgericht Heidelberg bestätigte am Donnerstag (25. Januar) zwar eine einjährige Freiheitsstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis, setzte diese jedoch zur Bewährung aus, wie ein Sprecher des Landgerichts der Nachrichtenagentur spot on news bestätigte. Rechtskräftig ist dieses Urteil jedoch noch nicht. Die Staatsanwaltschaft kann gegen dieses Urteil noch in Revision gehen.

Menowin Fröhlich

Kann er den Knast umgehen?

Menowin Fröhlich

Durchbruch mit DSDS

Bekannt wurde Fröhlich 2005, als er das erste Mal bei "Deutschland sucht den Superstar" antrat. Damals musste er seine Teilnahme jedoch abbrechen, da er wegen Körperverletzung und Betrug ins Gefängnis wanderte. Vier Jahre später versuchte er erneut sein Glück bei "DSDS", musste sich im Finale aber Mehrzad Marashi (37) geschlagen geben. 2015 zog er in den TV-Container von "Promi Big Brother", auch hier landete er nur auf dem zweiten Platz. Für Schlagzeilen sorgte er zuletzt mit der Doku-Soap "Echt Familie - Das sind wir!", in der unter anderem auch sein Kampf gegen seine jahrelange Drogensucht thematisiert wurde.

Zwischen Top und Flop

Das machen die "DSDS"-Gewinner heute

Staffel 1: Alexander Klaws  Mit dem von Dieter Bohlen geschriebenen Siegertitel "Take Me Tonight" setzt sich Alexander Klaws 2003 gegen Juliette Schoppmann im Finale von DSDS durch. Der Song erreicht Platz eins der deutschen Charts, die folgende Single "Free Like The Wind" ebenfalls Platinstatus.
Alexander Klaws ist bis heute weder aus dem Fernsehen noch von der Bühne verschwunden. 2005 entscheidet er sich für eine Musicalausbildung und lernt, sein Gesangstalent für spätere Hauptrollen in Muscials wie "Tanz der Vampire" und "Tarzan" zu nutzen. Anfang 2016 zieht es den Sympathieträger in die Schweiz. Am Theater Basel übernimmt er die Rolle des Jesus in der Rockoper "Jesus Christ Superstar". Doch schlägt sein Herz weiterhin Musical und Disney: Im Sommer 2016 geht es mit "Disney in Concert" auf Deutschland-Tour, im November verwandelt er sich dann wieder zu Tarzan. Die Liane hängt er jedoch im April 2017 an den Nagel. Vom Dschungel geht es für ihn nun in den Wilden Westen, im Sommer verwandelt er sich bei den Karl-May-Spielen im Freilichttheater in Bad Segeberg in "Old Surehand".   Privat läuft es bei Alexander übrigens auch bestens: Seit Februar 2017 ist er Papa eines kleinen Jungen und freut sich mit seiner Liebsten, Nadja Scheiwiller, über das gemeinsame Elternglück.
Staffel 2: Elli Erl  Die zweite Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" endet mit einem Finale unter Frauen: Elli Erl und Denise Tillmanns treten mit dem Siegertitel "This Is My Life" gegeneinander an. Die rockige Attitüde von Elli scheint den Zuschauern jedoch besser zu gefallen. Etwa zwei Drittel von ihnen ruft für die Sängerin mit dem Iro an.
An den Erfolg ihres Vorgängers, Alexander Klaws, kann Elli Erl nicht anknüpfen. Ihr Siegertitel schafft es nicht an die Chartspitze, ihren letzten Fernsehauftritt gibt sie bereits drei Jahre nach dem DSDS-Finale im ZDF-Fernsehgarten (Foto) und nach 2007 hört man dann gar nichts mehr von der mittlerweile erblondeten Bayerin. Nur 2011 gibt es noch einmal ein Lebenszeichen. Elli veröffentlicht ihr Buch "Gecastet. Ein autobiografischer Jugendroman".

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