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Menowin Fröhlich Nach missglückter Flucht im Gefängnis


Menowin Fröhlichs Flucht ist nicht gelungen. Bei einem Besuch im Sonnenstudio wurde der ehemalige "DSDS"-Kandidat erwischt und muss nun seine Haft von 313 Tagen antreten

Nun muss er seine Haft von 313 Tagen wohl doch antreten: Menowin Fröhlich wurde am Mittwoch (16. Februar) kurz vor 20 Uhr in Dortmund-Wellinghofen festgenommen. Nur einen Tag, nachdem er nicht zu seinem Haftantritt in Darmstadt erschienen war und seitdem per Haftbefehl gesucht wurde.

Zum Verhängnis wurde dem ehemaligen DSDS-Kandidaten womöglich sein Besuch in einem Sonnenstudio. Hierbei hatten ihn Anwohner beobachtet. Laut "Bild"-Informationen soll ihn eine Schülerin erkannt und angesprochen haben, worauf Menowin erklärte, er habe sich lediglich zurückgezogen, um ein Buch zu schreiben.

Dafür wird der 23-Jährige von nun an viel Zeit haben - bis Ende 2011 wird er seine Zeit hinter hohen Gefängnismauern verbringen müssen. Grund: Menowin hatte gegen Bewährungsauflagen verstoßen. 2005 war er wegen Betrugs und Körperverletzung verurteilt worden und erst im August 2009, kurz vorm Start der letzten "DSDS"-Staffel, aus der Haft gekommen. Diese Entlassung war an Auflagen gebunden, unter anderem musste sich Menowin regelmäßig bei seinen Bewährungshelfern melden. Das tat er jedoch nicht. Im Januar ordnete das Amtsgericht Darmstadt dann 313 Tage ohne Bewährung an.

Menowin beteuert nach wie vor seine Unschuld. "Ich habe keine Straftat begangen und bin gerade auf einem guten Weg." Die Anwälte des Gesangstalents wollen laut "Bild" nun eine Petition zur Begnadigung von Menowin beim bayerischen Landtag einreichen. Menowins Anwalt sagte dazu: "Es kann nicht sein, dass jemand für eine Jugendstrafe aus dem Jahre 2005 im Jahre 2010 zur Rechenschaft gezogen wird."

rbr

gala.de

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