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Menderes Bağci Er dachte an den Tod

Menderes Ba?c?
Menderes Ba?c?
© Getty Images
In seiner Biographie "Never Give Up" packt Menderes Bağci aus über seine Jungfräulichkeit, seine traurige Kindheit - und Todesgedanken

"DSDS"-Star Menderes Bağci, 31, erzählt in seiner Biographie "Never Give Up" (Soundtrack Distribution) aus seinem Leben. In dem Buch, das ab dem 1. September erhältlich ist, gibt der Dschungelkönig von 2016 einen Einblick in sein Inneres und spricht über seinen harten Weg als Entertainer, seine schwierige Kindheit und seine ernste Krankheit, die ihn immer wieder ausbremst.

Menderes Bağci über...

... die Liebe

Trotz seiner 31 Jahre und zahlreicher weiblicher Fans hat der Ex-Ballermann-Sänger noch nie eine sexuelle Beziehung zu einer Frau geführt. Im Buch erklärt er den Grund für seine Jungfräulichkeit: „Das Thema war meine Schüchternheit und auch das fehlende Selbstbewusstsein. Beides hinderte mich daran, Frauen anzusprechen oder gar eine Beziehung einzugehen. Es ist nicht so, dass ich es nicht versucht hätte."

...mangelnde Liebe seiner Eltern

Das traurigste Geständnis in seiner Biographie macht der Sänger über seine Mutter: „(...) irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass meine Mutter es kaum erwarten konnte, mich wieder loszuwerden.” Schon im Dschungelcamp hatte Menderes offenbart, dass ihn kein leichtes Verhältnis mit seinen Eltern, die sich scheiden ließen, verbindet. Wie sehr die Beziehung tatsächlich zerrütet war, offenbart folgendes Buch-Zitat: "Mir fehlt die Geborgenheit, die Liebe, die Zuneigung – das ist alles auf der Strecke geblieben.”

Vier Wochen habe er als Teenie im Krankenhaus gelegen, ohne, dass seine Familie davon gewusst hätte. „Die dachten wahrscheinlich, ich sei abgehauen, ohne mich zu verabschieden", sagt der Entertainer. 2008 starb sein Vater. Doch selbst das konnte das Herz von Menderes, der ab 3. September bei der RTL-Tanz-Show "Dance Dance Dance" auftritt, kaum rühren.

...Todes-Gedanken

2004 bekam das TV-Sternchen die Diagnose "Colitis Ulcerosa". Dabei handelt es sich um eine chronische Erkankung des Dickdarms, bei der Betroffene, unter anderem, unter schwerem Durchfall leiden. „Ich konnte mir damals noch nicht vorstellen, was es bedeutet, am ganzen Körper Schmerzen zu haben, sich sozial isolieren zu müssen und sehr oft sogar lebensmüde zu werden. Ich wurde schwächer und schwächer", beschreibt Menderes den schweren Alltag mit der Krankheit.

...über sein Aussehen

Menderes, das Chameleon: An dreizehn DSDS-Castings hat er bisher teilgenommen, dreizehn Mal präsentierte er sich in einem anderen Look. Mal schlanker, mal fülliger, mal mit kurzen Haaren, mal mit langen Rasta-Zöpfen, mal im weißen T-Shirt, mal im goldenen Glitzer-Hemd. Doch egal, wie er aussah - Menderes fühlte sich unwohl in seiner Haut.

"Ich hatte als Jugendlicher auch sehr gerne genascht, mochte das salzige Zeug und all die Limos. (...) Mit der Zeit bekam ich ziemliche Probleme damit, dass mir mein Äußeres nicht gefiel", schreibt er in seiner Biographie. "Ich fand, dass mein Gesicht zu breit war, und überhaupt, ich wollte einfach besser aussehen." Er entschied sich deshalb für die Korrektur seiner Nase und seiner Zähne, die er von seiner Dschungelcamp-Gage bezahlte.

"Never Give Up" erscheint am 1. September für 9,90 Euro im Soundtrac- Distribution-Verlag.

jre / Gala

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