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Mena Suvari Sie kämpft mit postpartaler Depression

Mena Suvari
© Faye Sadou / Picture Alliance
Mehr als ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes leidet "American Beauty"-Darstellerin Mena Suvari noch immer unter psychischen Beschwerden.

Sie kämpft "jeden Tag": Schauspielerin Mena Suvari, 43, hat über ihre postpartale Depression gesprochen – mehr als ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes.

Mena Suvari: "Ich kämpfe jeden Tag"

In einer Episode des Podcasts "Broad Ideas" von Schauspielkollegin Rachel Bilson, 41, offenbarte die "American Beauty"-Darstellerin jetzt: "Ich kämpfe jeden Tag mit postpartaler [Depression]. Ich lasse nächsten Monat meine Hormone überprüfen. Es ist also alles sehr real. Ich habe täglich damit zu tun." Suvari, die in dritter Ehe mit Michael Hope verheiratet ist, brachte im April 2021 ihren Sohn Christopher zur Welt.

Depressionen seit der Geburt

"Es ist okay, diese Gefühle zu haben, egal wie deine Umstände sind", macht Suvari anderen Müttern Mut. Seit der Geburt ihres Kindes sei es eine ihrer größten Herausforderungen gewesen zu akzeptieren, dass es in Ordnung sei, "aus dem Haus zu gehen" und Zeit für sich zu haben. "Ich erinnere mich daran, wie ich auf dem Balkon saß und sagte: 'Ich muss das Haus verlassen, ich muss das Haus verlassen.' Mein Ehemann sagte: 'Du kannst gehen. Du kannst einen Spaziergang machen.' Aber ich dachte, ich könnte es nicht." Sie sei beinah verrückt geworden nach der Geburt.

"Wir Mütter sind berechtigt, solche Gefühle zu haben"

"Ich kämpfe immer noch damit", gibt der "American Pie"-Star zu. Zu akzeptieren, dass sie nicht sieben Tage die Woche 24 Stunden am Stück für ihren Sohn da sein müsse, koste sie viel Arbeit. Einen Großteil ihrer Ängste führt sie dabei auf die Geburt selbst zurück: Ursprünglich habe sie sich eine natürliche Entbindung gewünscht. Doch nach 48 Stunden Wehen und einer wiederholten Epiduralanästhesie sei sie gezwungen gewesen, einen Kaiserschnitt durchführen zu lassen. "Wir Mütter sind berechtigt, solche Gefühle zu haben. Auch wenn ich ein wunderschönes Baby habe, das total gesund ist, mein Ehemann einfach wunderbar ist und wir es aus dem Krankenhaus geschafft haben, fühle ich, dass es mir trotzdem erlaubt sein sollte, etwas Abstand zu haben und auch traurig sein zu dürfen, weil ich eben nicht diese Geburt hatte", so Mena Suvari.

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Verwendete Quellen: Podcast "Broad Ideas with Rachel Bilson", aufgerufen unter podcasts.apple.com

mzi Gala

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