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Melissa Rivers Sie verklagt die Ärzte


Ihre Mutter starb nach Komplikationen während einer Routine-OP. Jetzt verklagt Joan Rivers' Tochter Melissa die verantwortliche Klinik

Es geht wohl um Millionen: Melissa Rivers verklagt die New Yorker Klinik, in der ihre Mutter Joan Rivers operiert wurde, bevor sie im September 2014 starb. Auf ihrer Website schreibt die 47-Jährige: "Diese Klage anzustrengen, war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich jemals treffen musst." Sie habe sich jedoch dafür entschieden, da sie glaubt, dass keine Familie soetwas durchmachen sollte.

"Missmanagement, Inkompetenz, Respektlosigkeit"

"Das Ausmaß an medizinischem Missmanagement, Inkompetenz, Respektlosigkeit und unerhörtem Verhalten ist schockierend und ehrlich gesagt, fast unbegreiflich", so Rivers. "Nicht nur meine Mutter hatte Besseres verdient, jeder Patient verdient Besseres." Ihr Ziel sei es, sicherzustellen, dass "diese Art der entsetzlichen medizinischen Behandlung niemals wieder jemanden widerfährt".

Im August hörte Joan Rivers während einer OP an der Stimmbändern auf zu atmen und fiel ins Koma. Eine Woche später starb die Moderatorin und Komikerin im Alter von 81 Jahren.

Fotos im OP

Bereits im November kam die New Yorker Gesundheitsbehörde zu dem Schluss, dass Ärztepfusch Schuld an Joan Rivers' Tod war. "Die behandelnden Ärzte haben die sich verschlechternden Vitalzeichen ihrer Patientin nicht erkannt und es während des Eingriffs nicht geschafft, rechtzeitig zu handeln", hieß es in einem Statement.

Besonders skandalös: Ein Arzt machte sogar Fotos von Joan Rivers unter Narkose. Seine Erklärung dafür war, dass die für ihren bissigen Humor bekannte Entertainerin die Bilder nach der Operation sicher gern gesehen hätte.

iwe Gala

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