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"Dünn ist nicht gleich gesund" Melanie Lynsky setzt ein Zeichen gegen Bodyshaming

Melanie Lynskey auf dem roten Teppich
Melanie Lynskey
© Alberto E. Rodriguez / Getty Images
Sie wurde mehrfach Opfer von Bodyshaming, jetzt wehrt sich Schauspielerin Melanie Lynskey. Auf Twitter teilt sie auch gegen wohlwollende Kommentare aus.

In einem Interview mit dem "Rolling Stone" berichtet Melanie Lynsky, 44, die die meisten wohl als Rose aus "Two and a Half Men" kennen, von Body-Shaming-Erfahrungen am Set ihrer neuen Serie. Während der Dreharbeiten zu "Yellowjackets" soll ihr ein Crew-Mitglied geraten haben, abzunehmen. Als sie dann via Twitter erneut auf ihren Körper angesprochen wurde, ging sie dort in die Offensive.

"Die Geschichte meines Lebens seit der Premiere von 'Yellowjackets'"

Lynskey leitet einen mittlerweile gelöschten Tweet der Body-Positivity-Aktivistin Ashley C. Ford weiter und schreibt dazu über ihre Erfahrung mit scheinbar wohlwollenden Kommentaren über ihren Körper.

"Die Geschichte meines Lebens seit der Premiere von 'Yellowjackets'", schreibt die Schauspielerin und lässt ihrem Ärger freien Lauf. "Am schlimmsten sind die 'Ich sorge mich um ihre Gesundheit!!'-Leute... [...] du siehst mich nicht auf meinem Peleton! Du siehst mich nicht mit meinem Kind durch den Park rennen. Dünn ist nicht immer gleich gesund" [sic].

Sie setzt ein klares Zeichen gegen Bodyshaming jeder Art 

"Was planst du zu tun? Ich bin sicher, die Produzenten werden dir einen Trainer besorgen. Sie würden dir gerne dabei helfen", soll man ihr gesagt haben. Worte, die schmerzen – und zwar nachhaltig. Daran störte die Darstellerin nicht nur das unterschwellige Bodyshaming, sondern auch, dass eine allzu dünne Figur zudem nicht zur Rolle gepasst hätte. "Ich fand es wichtig, dass diese Figur mit sich selbst im Reinen ist, sexuell ist und nicht über dieses Thema nachdenkt oder spricht", sagte sie zum "Rolling Stone".

Ich möchte, dass Frauen sie sehen und sagen können: 'Wow, sie sieht aus wie ich'.

Im Interview spricht Melanie Lynskey auch über die Hintergründe ihrer Meinung: "Weil ich möchte, dass Frauen sie sehen und sagen können: 'Wow, sie sieht aus wie ich' und niemand sagt, dass sie die Dicke ist". Sie spielt in der Serie eine Frau, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Sie und ihre Freundinnen werden wegen etwas erpresst, das sie nach einem Flugzeugabsturz in ihrer Teenager-Zeit getan haben.

Auch "Bridgerton"-Star kämpft gegen Bodyshaming

Auch Schauspielerin Nicola Coughlan, 35, wandte sich kürzlich gegen Bodyshaming an die Öffentlichkeit. Die Darstellerin, die in der erfolgreichen Netflix-Serie "Bridgerton" die Penelope Featherington spielt, schreibt auf Instagram: "Wenn ihr eine Meinung über meinen Körper habt, dann teilt sie bitte nicht mit mir. Die meisten Leute sind nett und versuchen nicht, beleidigend zu sein, aber ich bin nur ein Mensch und es ist wirklich schwer, das Gewicht von tausenden von Meinungen darüber zu ertragen, wie man aussieht".

Verwendete Quelle: Melanie Lynsky im Interview mit dem "Rolling Stone", www.rollingstone.com

cre SpotOnNews


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