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Melanie Griffith + Antonio Banderas Die Liebe ist unkaputtbar


Seit 15 Jahren glücklich: Antonio Banderas und Melanie Griffith. Auch Krisen können ihnen nichts anhaben. Was ist ihr Geheimnis?

Jedesmal wenn Bilder auftauchen,

die Antonio Banderas mit einer hübschen Kollegin zeigen - so wie jetzt -, fragt man sich unwillkürlich: Ob er wohl seine Frau betrügt? Und zugleich kann man sich vorstellen, wie er und Melanie Griffith auch mit 80 noch Hand in Hand durchs Leben gehen.

Die beiden gelten seit 15 Jahren als Traumpaar - allerdings keines wie aus dem Bilderbuch: Die jahrzehntelange Alkohol-und Tablettensucht der Oscar-Preisträgerin stellte ihre Liebe auf eine harte Probe. Im August 2009 ließ sich Melanie Griffith zuletzt in eine Klinik einweisen, "zur Prävention", hieß es. Heute gilt sie als clean. "Wir haben nie verheimlicht, dass wir genauso viele Probleme haben wie andere Paare auch", erklärte Antonio Banderas, 51, jetzt in einem Interview mit dem US-Magazin "AARP". "Wir sind immer offen mit Melanies Krankheit umgegangen, und sie hat sie in den Griff gekriegt." Dabei habe ihr die ganze Familie geholfen: Antonio und die drei Kinder (er und Griffith haben eine Tochter, Stella; sie hat noch einen Sohn und eine Tochter aus zwei früheren Ehen) seien bei den Therapiesitzungen dabei gewesen.

Eine Aussage, die seine Frau im Gespräch mit dem Magazin allerdings nicht voll bestätigt. "Wir hatten zwei Familienwochen in der Rehab, die wir nicht ganz durchgehalten haben. Antonio unterstützt mich, wo er nur kann. Aber ich wünschte, er käme mal mit zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker", bemerkte Griffith. Es ist das erste Mal, dass sich die 54-Jährige in Bezug auf die Unterstützung ihres Mannes öffentlich so äußert. Doch zuvor hatte sie auch eingeräumt, "die Strenge" in der Beziehung zu sein: "Antonio ist der Verständnisvolle, der Philosoph. Wir ergänzen uns gut."

Ein Seitensprung wäre undenkbar, sagte die Schauspielerin, die als labil gilt und zuletzt mehr durch ihre Schönheitsoperationen als durch ihre Rollen auffiel, weiter: "Antonio würde es nie tolerieren, wenn ich mit jemand anderem zusammen wäre, und ich auch nicht." Und Banderas erklärte im Interview: "Es ist wichtig, dass du genau weißt, wo die Grenzen sind. Nur weil ich eine Frau attraktiv finde, muss ich nichts mit ihr anfangen. Meine Ehe gibt mir viel mehr als das." Also kann Melanie Griffith sich entspannt die jüngsten Fotos ihres Mannes aus Rom anschauen. Dort präsentierte er den neuen Pedro-Almodóvar-Film "Die Haut, in er ich wohne" und aß anschließend mit Kollegin Elena Anaya zu Abend. Kein Grund zur Sorge … Sandra Reitz

gala.de

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