Melania Trump in Afrika: Anders als bei Michelle Obama: Keine Fans bei der Ankunft in Ghana

Melania Trump befindet sich aktuell auf ihrer ersten großen Auslandsreise ohne ihren Ehemann Donald Trump. Erster Stopp: Ghana in Afrika. Dorthin war vor ihr schon die ehemalige First Lady Michelle Obama gereist. Der Empfang der Damen am Flughafen fiel jedoch unterschiedlich aus

Melania Trump wird am 2. Oktober auf dem Flughafen in Accra, Ghana, empfangen

Sichtlich gut gelaunt steigt Melania Trump, 48, am 2. Oktober nach der Landung auf dem Flughafen der Hauptstadt Accra aus der Air Force One. Dort erwartet sie schon ihre ghanaische Amtskollegin Rebecca Akufo-Add, 67 mit einer Willkommens-Delegation. Eine Gruppe Männer und Frauen in landestypischer Kleidung tanzt und spielt Musik. Schulkinder stehen Spalier, um die weitgereiste Frau von Donald Trump, 72, ihre Aufwartung zu machen. Fotografen halten alles mit der Kamera fest. Doch etwas fehlt. Das wird klar, wenn man etwa neun Jahre zurückgeht.

Melania Trump in Ghana - doch sie wird anders empfangen als die Obamas 

Im Juli 2009 besuchen der damalige US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama ebenfalls Ghana und landen am Kotoka International Airport in Accra. Auch sie werden gebührend empfangen - mit einem Unterschied: Hunderte Fans haben sich auf dem Rollfeld versammelt, um die Obamas zu feiern. Sie schwenken mit kleinen US-Flaggen, einige tragen sogar T-Shirts mit dem Konterfeit des Präsidenten. 


Auf Melania Trump neun Jahre später wartet kein Fan. Nur die Sicherheitsbestimmungen oder war vielleicht doch Donald Trump der Grund für die fehlenden Ghanaer? 

Donald Trump beschimpft Afrika

Der 45. Präsident der USA hatte Anfang 2018 massiv in der internationalen Kritik gestanden, weil er im Zusammenhang mit Afrika in privater Runde nach Angaben von Anwesenden von "Drecksloch-Ländern" gesprochen hatte. Besser also, dass Melania Trump ohne ihn versucht, die Wogen vor Ort zu glätten. "Ich werde zum ersten Mal nach Afrika reisen und freue mich, mich über die Probleme, mit denen Kinder auf dem ganzen Kontinent konfrontiert sind, zu informieren und gleichzeitig von ihrer reichen Kultur und Geschichte zu lernen", sagte die First Lady in der Erklärung im August. 

Bisher besuchte Trump ein Krankenhaus, wo sie sich unter andere eine Intensivstation für Neugeborene ansah. Im Anschluss hatte sie ein Privatgespräch mit der First Lady von Ghana. Am Mittwoch, ihrem zweiten Tag vor Ort, stattete sie der ehemaligen Sklavenfestung "Cape Coast Castle" einen Besuch ab. 

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