Melania Trump: Zehn Fakten über die First Lady

Eine First Lady wie sie gab es noch nie: Melania Trump. Zehn erstaunliche Fakten über die Ehefrau von US-Präsident Trump

Melania Trump

Mit Donald , 71, haben die Vereinigten Staaten von Amerika nicht nur einen ziemlich untypischen US-Präsidenten an ihrer politischen Spitze, sondern mit Melania Trump, 47, auch eine ungewöhnliche First Lady. Das zeigen folgende Fakten.

1. Sie ist die erste First Lady seit 200 Jahren, die nicht in den USA geboren ist

Melania Trump wurde 1970 in Novo Mesto, einer Kleinstadt in Slowenien, geboren. Damit ist sie erst die zweite First Lady der US-Geschichte, die aus dem Ausland stammt. Vor ihr war nur die Britin Louisa Adams (1755-1852), Ehefrau des sechsten Präsidenten John Quincy Adams, keine gebürtige Amerikanerin. Dass diese ins Weiße Haus zog, ist schon fast 200 Jahre her.

2. Sie änderte ihren Nachnamen

Ihr Geburtsname lautet Melania Knavs. Als sie in den 1990er Jahren auch international als Model arbeitete, änderte sie ihren Nachnamen in die germanisierte Schreibweise Knauss. Wohl, um die Aussprache zu erleichtern.

3. Melania Trump hat womöglich illegal gearbeitet

Im Zuge ihrer Model-Karriere kam sie Ende der 1990er Jahre in die USA. Doch dabei ging es nicht ganz mit rechten Dingen zu, wie Nachrichtenagentur "AP" Ende 2017 aufdeckte. Demnach arbeitete die neue First Lady zu Beginn ihres Aufenthaltes im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" illegal. 1996 besaß sie noch keine gültige Arbeitserlaubnis, nahm aber nachweisbar Gagen aus zehn Model-Aufträgen in Höhe von 20.056 US-Dollar entgegen. Sie selbst beschreitet dies. Brisant ist dieses Detail vor allem deshalb, weil Ehemann Donald Trump gegen illegale Immigranten mit aller Härte vorgehen will. 

4. Sie täuschte einen Uni-Abschluss vor

Ihre Biografie soll Melania geschönt haben. So war auf ihrer Website bis Sommer 2017 zu lesen gewesen, dass sie einen Abschluss der Universität Ljubljana in Design und Architektur habe. Nachforschungen der Zeitschrift "New Yorker" ergaben jedoch, dass die First Lady ihr Studium vorzeitig abgebrochen hatte, um ihre Modelkarriere zu verfolgen. Einen Abschluss machte sie offenbar nicht. Nach dieser Enthüllung wurde auch der Eintrag auf Melanias Homepage entsprechend abgeändert: Sie habe seiner Zeit eine Pause von ihrem Studium genommen. Von einem Abschluss war nichts mehr zu lesen. 

5. Schlüpfrige Bilder in Männermagazinen

Aber auch ohne akademischen Grad lief ihre berufliche Karriere blendend. Allerdings zierte sie nicht nur Cover von Hochglanzmagazinen, sondern zeigte sich auch ganz unladylike komplett nackt. Für Männermagazine wie "GQ" oder die französische "Max" ließ sie in ihren Zwanzigern alle Hüllen fallen. Während des Wahlkampfs tauchten die verführerischen Bilder wieder in den Medien auf, zu einem Imageschaden führten sie aber nicht.

Melania Trump

Foto sorgt für Spekulationen

Ist sie schwanger?

23.06.2017

6. Um ein Haar wäre sie keine First Lady geworden

Als Melania Donald Trump 1998 in New York auf einer Party begegnete, war sie wenig angetan von dem 24 Jahre älteren Immobilien-Mogul. Nicht nur, dass er in Begleitung einer anderen Frau zu dem Event gekommen war; auch sein Ruf eilte ihm voraus. Folge: Als Trump Melania nach ihrer Telefonnummer fragte, wies sie ihn ab. "Wenn ich ihm meine Nummer gegeben hätte, wäre ich nur eine dieser Frauen gewesen, die er anruft", sagte Melania später in einem Interview mit "GQ". Doch Trump hatte Feuer gefangen, und so gab er Melania gleich mehrere Telefonnummern, unter denen sie ihn erreichen konnte. Der Rest ist Geschichte: Am 22. Januar 2005 heiratete das Paar, seit 20. Januar 2017 ist es das "First Couple" der USA.

7. Hillary und waren ihre Hochzeitsgäste

Die im Nachhinein überraschendsten Gäste bei der pompösen Hochzeit von Donald und Melania Trump waren Hillary und Bill Clinton.  Fotos der Feier in Trumps luxuriösen Anwesen Mar-a-Lago in Florida belegen, dass zwischen Melania, Donald, Hillary und Bill damals noch beste Stimmung herrschte. Melanias Brautkleid kostete übrigens sagenhafte 100.000 Dollar (heute umgerechnet etwa 115.000 Euro). Mit dem wertvollen Entwurf aus dem Hause Dior schaffte das Model es sogar auf das Cover der amerikanischen "Vogue". Mit ihrem exquisiten Geschmack stößt sie als First Lady auf geteiltes Echo: Die einen feiern sie für ihren eleganten Stil, die anderen werfen ihr einen Hang zum Luxus vor. 

8. Sie spricht sechs Sprachen

Die First Lady ist ein Sprachen-Talent. Zu ihrem Repertoire gehören Slowenisch (Muttersprache), Französisch, Italienisch (Melania arbeite als Model in Paris und Mailand), Serbisch, Englisch - und Deutsch! Mit Wladimir Putin soll sie sich während eines Dinners in der Elbphilharmonie gar auf Deutsch unterhalten haben.

9. Sie plant eine Karriere als Geschäftsfrau für die Zeit nach dem Weißen Haus

Melania Trump ist aber nicht nur Mutter, sondern auch Geschäftsfrau. Tatsächlich hat sie in Zusammenarbeit mit dem Home-Shopping-Sender "QVC" eigene Schmuckstücke auf den Markt gebracht. Ihre Karrierepläne liegen vorerst auf Eis, doch aufgehoben ist nicht aufgeschoben - immerhin wird Donald Trump nach einer möglichen Wiederwahl spätestens 2025 aus dem Weißen Haus ausziehen. In einer Verleumdungsklage gegen die britische Zeitung "DailyMail" begehrt Melanias Anwalt auf, die Marke Melania Trump habe "signifikant an Wert verloren" und ihr seien "geschäftliche Beziehungen im Wert von mehreren Millionen Dollar" entgangen. Trump hatte demnach vor, eine kommerzielle Marke auf den Markt zu bringen, die aus verschiedenen Produkten, wie Kleidung, Haarpflege und Make-up bestehen sollte.

Melania Trump und Sohn Barron Trump wohnen ab sofort in der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington. Kurz: Im Weißen Haus. Auf Twitter bekundet die First Lady ihre Freude über das neue Heim mit US-Präsident Donald Trump. Doch als sie in Washington landet, zeichnet sich ein gänzlich anderes Bild ab...
© Gala

10. Sie hat keine Nannys

Melania Trump und Donald Trump schwelgen im Luxus, doch ein Kindermädchen komme für die Erziehung des gemeinsamen Sohnes Barron Trump, 10, in Frage. "Wenn du zuviel Hilfe hast, lernst du deine Kinder nicht kennen", lautete Melanias liebevolle Begründung in einem Interview mit dem "PEOPLE"-Magazine im September 2015. Freunde sagen, sie sei eine aufopferungsvolle Mutter. Das beweist auch ihren späten Umzug nach Washington: Erst im Juni 2017, ein halbes Jahr nach der Inauguration, folgte sie Donald Trump ins Weiße Haus. Barron sollte zuerst sein Schuljahr in New York in Ruhe beenden. 

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Der Style von Melania Trump

Erst waren es Sneaker, danach Boots und nun - Wunder, oh Wunder - schlüpft Melania Trump sogar in Ballerinas. Um auf der Chinesischen Mauer einige Meter zurück zu legen, wählt sie Flats statt Hammer-Heels. Bei der First Lady ist das schon eine echte Seltenheit.
Im Kimono-inspirierten Kleid von Gucci wird Melania Trump beim Staatsbankett mit dem chinesischen Präsidentenpaar ihrer Liebe zur Mode und den Traditionen des Gastgebers gleichzeitig gerecht. Der Besuch in Asien scheint sie zu inspirieren: So verspielt hat sie sich bisher nämlich noch nie gekleidet.
Kurz zuvor zeigt sie sich in einem Kleid, das durch floral asiatische Muster ebenfalls wie ein moderner Kimono wirkt. Auch dieser Style ist eher untypisch für die First Lady.
Viel schlichter ist hingegen der taillierte Mantel, den Melania Trump beim Besuch der Verbotenen Stadt trägt. Diesen Stil kennt man viel eher von ihr als geblümte Kleidchen.

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