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Melania Trump Was ist mit der First Lady los?

Melania und Donald Trump
Melania und Donald Trump
© Getty Images
Melania Trump fühlt sich in der Rolle der amerikanischen First Lady zunehmend überfordert. Eine Vertraute aus ihrem Umfeld verrät, wovor sich die Frau von Donald Trump jetzt fürchtet.

Die Tage ziehen sich wie Kaugummi, viel zu lang sind sie für Melania Trump, 49. Auch nach drei Jahren als First Lady ist die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, 73, unglücklich in ihrer Rolle. "Sie wirkt immer resignierter und frustrierter", sagt eine Vertraute aus ihrem Umfeld. Statt sich von ihrem umstrittenen Gatten zu emanzipieren, sein polterndes Verhalten mit Charme auszugleichen und ihre Position deutlich sichtbar für den guten Zweck zu nutzen, zieht sie sich immer stärker zurück.

Melania Trump: Versteckt sie sich im Weißen Haus?

Manchmal verlasse Melania die privaten Räume im zweiten Stock des Weißen Hauses tagelang überhaupt nicht, berichtet die Vertraute. Die einzigen Gesellschafter der einstigen Gesundheitsfanatikerin an solchen Tagen: mal eine Flasche Wein, mal ein GlasChampagner. 

Auch ihren 15. Hochzeitstag vergangene Woche verbrachte sie allein, während Trump das Weltwirtschaftsforum in Davos besuchte - begleitet von seiner Tochter Ivanka, 38, und deren Ehemann Jared Kushner, 39. Dem Paar ist es als Berater des Präsidenten gelungen, die eigenen Karrieren voranzutreiben.

Gerade erst widmete das US-Magazin "Time" Kushner eine Titelgeschichte, in der unter der Überschrift "The Family Business" seine Macht analysiert wird. Der Schwiegersohn ist verantwortlich für die Kampagne zur Wiederwahl von Präsident Trump. Und dessen Aussichten sind - trotz des Amtsenthebungsverfahrens - vielversprechend.

Würde sie eine weitere Amtszeit verkraften?

Der Gedanke, dass Donald Trump im November für eine zweite Amtszeit gewählt werden könnte, versetze Melania in Panik, heißt es. Auch für sie würde das bedeuten, weitere vier Jahre unter öffentlicher Beobachtung zu stehen. Und obwohl sie als ehemaliges Model das Rampenlicht gewohnt ist, fühlt sie sich bei offiziellen Terminen sichtlich unwohl.

So versteinert ihr Gesicht wirkt, das kurz vor ihrem 50. Geburtstag am 26. April wieder mal Anlass für Gerüchte um Beauty-OPs liefert, so kühl ist ihr Verhalten ihrem Mann gegenüber – und merkwürdig unbeholfen ihr Umgang mit Menschen. Wo ihre Vorgängerin Michelle Obama die Leute herzlich umarmte, steht Melania mit verschränkten Armen und regungsloser Miene wie eine Wachsfigur in der Kulisse.

Melania Trump "hat die öffentliche Kritik unterschätzt"

Nur bei Kindern blüht sie auf, denn die gehen unbefangen und ohne Vorurteile auf sie zu. Sie wolle Kinder in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen, hatte sie beim Amtsantritt 2017 angekündigt. Gegen Cybermobbing wolle sie sich engagieren, für Chancengleichheit und gute Bildung kämpfen. Hier hätte sie nach wie vor die Möglichkeit, sich ein scharfes Profil zu erarbeiten.

"Sie hat die öffentliche Kritik unterschätzt und ist immer dünnhäutiger geworden", analysiert die Vertraute. Die Folge: Melania spult nur noch ein Sparprogramm ab, postet zum Beispiel Fotos von Renovierungsarbeiten im Weißen Haus. Nett und unverfänglich. In die Geschichtsbücher schreibt sie sich damit jedoch nicht ein.

Ein Projekt jedoch verfolgt sie mit aller Kraft: Sohn Barron, 13, soll so unbehelligt wie möglich aufwachsen. Dafür kämpft sie wie eine Löwin. Wenn es sein muss, auch weitere vier Jahre.

Gala


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