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Melania Trump Plan B hat sie bereits in der Tasche

Melania Trump
© Getty Images
Melania Trump kann es egal sein, wie die US-Wahl ausgeht. Ob sich ihr Mann Donald Trump ins Weiße Haus klagt oder nicht. Die Zukunft der First Lady und ihres Sohnes ist gesichert.

Sie hat sich diesen Job nicht ausgesucht, fühlt sich in der Politik nicht wohl, ergreift nicht gern öffentlich das Wort. Das merkt man fast allen ihren Auftritten als Amerikas First Lady an. Und deshalb wurde Melania Trump, 50, in den vergangenen vier Jahren oft bemitleidet. Doch das ist nicht nötig. Denn sie weiß genau, was sie vom Leben will. Und auch, wie sie das erreicht. Das gilt besonders für die Zeit nach der US-Präsidentschaftswahl.

Melania und Donald Trump: So ähnlich sind sie sich wirklich

Über die Ehe der Trumps wird viel spekuliert. Die Erwartung der meisten: Verliert Donald Trump, 74, die Wahl, verlässt ihn Melania - wegen seiner Affären und der Demütigung, die all diese Enthüllungen für sie als Ehefrau bedeuteten. Innig wirkt das Paar nie. Immer wieder kam es zu Szenen, in denen sie seine Hand wegschlägt oder er ihre zum Kuss geschürzten Lippen ignoriert. Schon lange habe das Paar kein gemeinsames Schlafzimmer, heißt es.

Gemeinsame Auftritte mit Ehemann Donald waren im Weißen Haus selten - auch weil sich Melanie in der Rolle der First Lady unwohl fühlte.
Gemeinsame Auftritte mit Ehemann Donald waren im Weißen Haus selten - auch weil sich Melanie in der Rolle der First Lady unwohl fühlte.
© Getty Images

Tatsächlich sind sich Donald und Melania in ihrem Wesen näher, als man glaubt. Auf kürzlich aufgetauchten Aufnahmen, die ihre einstige Beraterin Stephanie Winston Wolkoff mitschnitt, hört man, wie die First Lady sich abfällig über Flüchtlingskinder oder die jährliche Tannenbaum-Ausstellung im Weißen Haus äußert. Und laut "Washington Post"-Autorin Mary Jordan gibt es zwischen Donald und Melanie noch zwei Gemeinsamkeiten: "Sie sind beide Kämpfer und schätzen Loyalität über alles."

Außerdem sei Melania zäher und schlauer ist, als so mancher glaubt. Diese Seite bleibt der Welt verborgen - aus gutem Grund. Denn nur als brave und duldsame Ehefrau hilft Melanie dabei, Stimmen bei konservativen Wählern zu holen. Sollte ihr Mann im Amt bleiben, würde sie diese Rolle wohl auch weiter spielen müssen. So weit Plan A. Dass Melania sich nicht alleine darauf verlässt, ihrem Mann politisch nützlich zu sein, hat sie bereits bewiesen.

Melania Trump hat sich schon vor Monaten um Plan B gekümmert

Nachdem Donald überraschend 2016 zum US-Präsidenten gewählt wurde, ließ sie ihren Ehevertrag neu aushandeln. Ihr Druckmittel damals: Sie blieb mit Sohn Barron, 14, in New York - offiziell, weil Barron seine Schule nicht mitten im Jahr wechseln sollte. Zum Umzug ins Weiße Haus war Melania erst ein Dreivierteljahr später bereit, als der bis dato nicht so großzügige Vertrag nachgebessert worden war.

Vor allem ging es ihr darum, dass Barron finanziell annähernd so gut gestellt wird wie seine Halbgeschwister aus Trumps früheren Ehen. Außerdem bekam er auf ihr Drängen hin zusätzlich zur US Staatsbürgerschaft auch die ihres Heimatlandes Slowenien. Das erleichtert eine spätere Karriere in Europa. Passend dazu hat Melania ihm bereits ihre Muttersprache beigebracht.

Das ist ihr wichtig: So hölzern die First Lady oft wirkt, unter Kindern ist sie entspannt. Ihre Kindeswohl-Initiative "Be Best" will sie nach der Zeit im Weißen Haus fortsetzen. Und für Sohn Barron (l.) ist sie eine Löwen-Mutter - als er in der Öffentlichkeit verspottet wurde, konterte sie mit deutlichen WortenHarndrang
Das ist ihr wichtig: So hölzern die First Lady oft wirkt, unter Kindern ist sie entspannt. Ihre Kindeswohl-Initiative "Be Best" will sie nach der Zeit im Weißen Haus fortsetzen. Und für Sohn Barron (l.) ist sie eine Löwen-Mutter - als er in der Öffentlichkeit verspottet wurde, konterte sie mit deutlichen WortenHarndrang
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Das alleinige Sorgerecht soll schon lang vereinbart sein, genau wie die Zusicherung, dass sie bei einer Trennung mehrere Immobilien aus dem Trump-Imperium bekommt. Alles ist also vorbereitet für ein unabhängiges Leben in New York, wo sie weiter beste Kontakte in die Mode-Szene hat und gerne eine Model-Agentur eröffnen würde, heißt es. Ein passender Plan B. Ob jetzt oder in vier Jahren - Melania wird ihn umsetzen.

Gala

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