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Kristen Bell Lästerattacke auf Melania Trump

Kristen Bell nimmt Melania Trump unter Beschuss 
Kristen Bell nimmt Melania Trump unter Beschuss 
© Getty Images
Bei der Verleihung der "SAG Awards" teilt Gastgeberin und Hollywood-Star Kristen Bell gegen First Lady Melania Trump aus

Preisverleihungen werden in Hollywood nicht nur genutzt, um die besten Leistungen der Filmbranche auszuzeichnen. Gerne üben Moderatoren, Laudatoren und Preisträger im Wissen, von einem Millionenpublikum gehört zu werden, in ihren Reden Kritik an Missständen jeglicher Coleur. So auch Kristen Bell, 37, die am vergangenen Sonntag durch die "SAG Awards" führte  - und Melania Trump ins Visier nahm.

Melania Trump wird durch den Kakao gezogen

Kristen Bell wurde bei den diesjährigen "SAG Awards" eine große Ehre zu teil: Sie war die erste Person in der Geschichte der Verleihung, die als feste Moderatorin durch den Abend führte. Auch für den Hollywood-Star persönlich war das eine Premiere; Als Host war sie noch nie aufgetreten. Diesen Umstand nahm Bell zum Anlass, sich über die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, 71, lustig zu machen. "Für diese Show hat es noch nie einen Moderator gegeben. Es ist das erste Mal. Ich bin die erste Person. Die  First Lady", beginnt Bell ihren spitzen Monolog gegen Trump, den ein Video auf "CNN" zeigt. "Ich hätte nie gedacht, dass ich die First Lady werden würde, aber weißt du was? Ich mag es irgendwie. Ich denke, meine erste Initiative als First Lady wird Cybermobbing sein, da ich bis jetzt noch keine Fortschritte bei diesem Problem gesehen habe." Worte, die sitzen!

Der Grund für die Attacke von Kristen Bell

Auch ohne Melania namentlich zu erwähnen: Spätestens ab dem Wort "First Lady" wurde jedem klar, über wen sie sprach. Doch was steckt hinter den bissigen Worten, die auf den ersten Blick so harmlos klingen? Traditionell hat die Ehefrau des US-Präsidenten keine politischen Pflichten, wohl aber repräsentative. Die Unterstützung von Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Projekte spielt dabei eine wichtige Rolle. Michelle Obama widmete sich unter anderen dem Thema gesunde Ernährung und wollte die Bildungschancen junger Mädchen verbessern. Ihre Vorgängerin Laura Bush, Gattin von George W. Bush, kümmerte sich um Probleme wie Analphabetismus und Krebs. Melania Trump hat sich das Thema Mobbing im Internet ausgesucht. Doch angegangen ist sie das Problem im ersten Jahr ihrer "Amtszeit" nicht und auch sonst hält sie sich lieber im Hintergrund. Das blieb auch Kristen Bell offenbar nicht verborgen; genauso wenig wie das hartnäckige Gerücht, Melania Trump habe nie First Lady sein wollen. Folge: Das öffentliche Abwatschen beim "SAG Award".

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Donald Trump und "Stormy Daniels" sollen sich sehr nahe gekommen sein. 
jre Gala


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