Melania Trump: Ihre Rede wird von Buhrufen überschattet

Eigentlich wollte Melania Trump im Bundesstaat Maryland über die Gefahren von Drogenmissbrauch sprechen. Doch Schüler und Jugendliche ließen der First Lady kaum eine Chance - immer wieder erfüllen laute Buhrufe den Saal.

Jetzt machen die Anfeindungen gegenüber Donald Trump, 73, auch gegenüber seiner Frau nicht mehr Halt: Melania Trump, 49, war zu Besuch in Baltimore, um bei einer Veranstaltung gegen Drogenmissbrauch zu sprechen. Doch schon bei der Begrüßung wird die First Lady von dem jugendlichen Publikum mit Buhrufen empfangen. Die US-Nachrichtenseite "NBC News" veröffentlichte davon ein Video auf Twitter.

Melania Trump: "Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung"

Melania Trump wolle in Baltimore für ein "gesundes und drogenfreies Leben" werben und die rund 1250 anwesenden Schüler vor Drogenmissbrauch warnen. Diese ließen der 49-Jährigen jedoch kaum eine Chance zu Wort zu kommen - immer wieder übertönen Buhrufe ihre Ansprache, besonders beim Betreten und Verlassen der Bühne. Die Frau von US-Präsident Donald Trump versucht das Geschehen mit Fassung zu tragen, winkt mit einem leichten Lächeln in die Masse und beendet ihre Rede wie geplant. In einem daraufhin verkündeten Statement verteidigt sie das Recht der Jugendlichen: "Wir leben in einer Demokratie, und jeder ist dazu berechtigt, eine Meinung zu haben."  

Der Grund für die Buhrufe

Die Anfeindungen gegenüber Melania Trump haben sicherlich mit einigen Aussagen ihres Mannes zu tun. Dieser hatte im Juni dieses Jahres die Stadt aufs Äußerste beleidigt und wurde später von Rassismusvorwürfen überhäuft. Er nannte Baltimore ein "widerliches, von Ratten und Nagern befallenes Drecksloch". Die Stadt, die nur 62 Kilometer von Washington D.C. entfernt liegt, hat überwiegen dunkelhäutige Einwohner. Normalerweise werden First Ladys in den USA von politischen Auseinandersetzungen ausgenommen - bis jetzt zumindest. Bereits im Oktober wurde das Paar bei einem Basketballspiel stark ausgebuht, da galten die Rufe überwiegend dem US-Präsidenten. Nun muss auch seine Frau sich solchen Gegenstimmen stellen.

Verwendete Quellen: Twitter, NBC News, Welt

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