Melania Trump: Hat sie Angst vor ihrem Job als First Lady?

Kurz vor seiner Amtseinführung als US-Präsident drängt Donald Trump Ehefrau Melania Trump zu einer kurzen, öffentlichen Rede. Dabei scheint sich die First Lady extrem unsicher und unwohl zu fühlen

Wenige Stunden, bevor er zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wird, hat Donald Trump, 70, seine Ehefrau Melania, 46, in eine unangenehme Situation gebracht - und die macht nachdenklich: Überfordert die Rolle als First Lady das Ex-Playmate aus Slowenien?

Melania Trump steht unfreiwillig im Rampenlicht

Bei einem Auftritt vor einer Reihe von Unterstützern im Trump International Hotel Washington richtet Donald Trump das Wort an die Mutter seines Sohnes Barron, 10. "Ich möchte meiner Frau Melania danken. Möchtest du ein paar Worte sagen?" fragt er seine Liebste aufmunternd, aber auch nachdrücklich.

Die Angesprochene wirkt überrumpelt, schüttelt mehrmals den Kopf und verharrt an ihrem Platz einige Meter entfernt. Das Publikum lacht ob der Geste. Doch Trump lässt nicht locker und so bleibt Melania keine andere Wahl, als zu sprechen. Auf dem Weg zum Podium sieht man ihr ihren Unwillen an.

"We will make America great again" - Melania Trump.

Gepostet von BBC News am Freitag, 20. Januar 2017

Die zukünftige First Lady hadert mit ihrer Rede

"Es ist großartig hier zu sein und ich danke allen für ihre Unterstützung", sucht sie unsicher nach den richtigen Worten und wirkt dabei, als wäre ihr die Aufmerksamkeit des Publikums unangenehm. "Morgen starten wir mit unserer neuen Arbeit. Vor uns liegt eine Menge Verantwortung, eine Menge, um das wir uns zu kümmern müssen. Wir werden Amerika wieder groß machen."

Nach 16 Sekunden verschwindet sie so schnell wieder vom Rednerpult, dass Ehemann Donald nicht mal Zeit genug bleibt, sie in den Arm zu nehmen. Er ruft sie zurück, drückt ihr ein Küsschen auf die Wange. Danach geht das Paar von der Bühne.

Das Ex-Playmate ist umstritten

Warum die in der Vergangenheit so tough wirkende Melania so verschüchtert ist, kann mehrere Gründe haben. Ihr einziger eigener öffentlicher Auftritt während des Wahlkampfes ihres Mannes am 18. Juli 2017 wurde zum absoluten Debakel, weil sie Teile ihrer Rede von einer verganenen Michelle Obamas abgeschrieben hatte. Nicht nur der peinliche Vorfall könnte ihr Selbstvertrauen erschüttert haben.

Seit Donald Trump am 8. November 2016 tatsächlich zum mächtigsten Mann der Welt gewählt wurde, steht auch sie im allgemeinen Feuer der Kritik. Viele Designer weigern sich, sie auszustatten. Medien kritisieren ihren slowenischen Akzent, ihr Aussehen und, dass sie als Erotik-Model vor der Kamera gestanden hat.

Fashion-Looks

Der Style von Michelle Obama

Meistens trägt Michelle Obama ihr Haare glatt, aber jetzt läuft sie mit krausem Haar durch New York und ist auf dem Weg zu einem Lunch-Date mit Sarah Jessica Parker. Die Fans lieben diesen Look ganz besonders. 
In der Vergangenheit wurde die ehemalige First Lady manchmal dafür kritisiert, dass sie nicht häufiger ihren natürlichen Afro trägt und gerade jungen Mädchen damit ein Vorbild ist. Wir denken: Egal, ob mit glattem oder krausem Haar, Michelle Obama ist ein fantastisches Vorbild und inspiriert mit ihrer Lebenshaltung Frauen auf der ganzen Welt, ihren eigenen Weg zu gehen. 
Funkelnde Fashionista: Zum weißen, angesagten Hosenanzug von Acne Studios trägt Michelle Obama spitze Glitzer-Pumps von Jimmy Choo, die perfekt zu ihren Broschen am Revers passen. 
Der besondere Hingucker an Michelle Obamas Look sind jedoch ihre Nägel. Diese sind nicht nur ziemlich lang, sondern auch schrill lackiert. Der Grünton hebt sich extrem von dem hellen Hosenanzug ab.

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Vorgängerin Michelle Obama hingegen ist studierte Rechtsanwältin und eroberte das Herz des amerikanischen Volkes vor allem durch ihre herzliche, intelligente Art, ihr soziales Engagement und ergreifende Reden für Frauenrechte. Große Fußstapfen, in die Melania jetzt treten muss.

Melania bleibt zunächst in New York wohnen

Ins Weiße Haus wird Donald Trump zunächst alleine einziehen. Seine Gattin bleibt bis Sommer 2017 in der Familienresidenz, dem New Yorker Trump Tower.Offizielle Begründung: Sohn Barron soll erst sein aktuelles Schuljahr in gewohnter Umgebung beenden. Angesichts des unsicheren Auftrittes von Melania Trump könnte ihr dies ganz recht sein. So bleibt ihr noch ein wenig Zeit abseits des Politzirkusses in Washington, um sich in Ruhe auf ihre Rolle als First Lady vorzubereiten.

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