Melania Trump: Donald Trump verbietet Geschenk an John McCains Witwe Cindy

Der verstorbene US-Senator John McCain gehörte in den letzten Jahren seines Lebens zu einem der schärfsten Kritiker Donald Trumps. Ein Affront, den der US-Präsident selbst in Anbetracht des Todes McCains nicht verzeihen kann. Das soll nun auch seine Frau Melania Trump zu spüren bekommen

Donald Trump hat seine Ehefrau Melania im

Melania Trump, 47, habe Cindy McCain, 64, mit einem Geschenk zum Tod ihres Mannes John McCain (†81) kondolieren wollen, behauptet ein Insider gegenüber "Hollywood Life". "Melania wollte arrangieren, dass einige wunderschöne weiße Lilien und Rosen zu Cindy McCain geschickt werden (...) zusammen mit einer Karte, die ihr Beileid ausdrückte". Doch Trump soll der respektvollen Geste der First Lady einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. "Melania drängte Donald, mit einem Redenschreiber zu arbeiten, um John eine berührende Huldigung zu schreiben. Aber er weigerte sich und behauptete, dass es ihm angesichts seiner äußerst umstrittenen Beziehung vor seinem Tod als falsch erscheinen würde."

Melania Trump: Ehemann Donald Trump zeigt keinen Respekt für John McCain

Weder Melania noch Trumps Mitarbeiter sollen ihn von seiner sturen Haltung haben abbringen können. Das Weiße Haus hatte "CNN" zufolge bereits eine entsprechende Erklärung vorbereitet, in der McCain als "Held" bezeichnet wurde. Trump habe die Veröffentlichung aber abgelehnt. Schließlich gab es weder Blumen für Cindy McCain noch eine Würdigung für John McCain. In einem knappen 21-Worte-Tweet teilte Trump als erste Reaktion auf die Todesmeldung  mit: "My deepest sympathies and respect go out to the family of Senator John McCain. Our hearts and prayers are with you!" Auf Deutsch: "Mein tiefstes Mitgefühl und Respekt gilt der Familie von Senator John McCain. Unsere Herzen und Gebete sind bei Ihnen." Ein Großteil der amerikanischen Öffentlichkeit war empört ob dieser knappen Mitteilung, in der kein Wort zu McCains Verdiensten als Vietnam-Soldat oder Politiker enthalten war. Zahlreiche Stars fanden öffentlich deutlich ehrenvollere Worte für McCain.  

Donald Trimp

Er malt die US-Flagge falsch aus

Donald Trump malt am 25. August 2018 in einem Krankenhaus in Ohio mit Kindern Bilder aus
Donald Trump tapst bei einem Besuch in einem Kinderkrankenhaus mit First Lady Melania Trump ordentlich ins Fettnäpfchen - und das ausgerechnet bei einem Thema, die er als US-Präsident aus dem Effeff beherrschen sollte: die US-Flagge! Klar, dass der Fauxpas auf Twitter zu einem gefundenen Fresse wird

Wütende Twitter-Reaktionen

"John McCain wird als echter amerikanischer Mann in die Geschichte eingehen. Ein wahrer Patriot, der für unser Land gekämpft hat. Sie, auf der anderen Seite, werden als der schlimmste amerikanische Präsident untergehen, den der Mensch je gekannt hat", wettert ein Twitter-User gegen Trump- Ein anderer pflichtet bei: "Ein Weg zu zeigen, wie klein und respektlos Sie wirklich sind. McCain verdient Respekt für all seine Jahre in Amerika." 

Der US-Präsident gibt nach

Aufgrund des großen öffentlichen Drucks knickte Trump am Dienstag, drei Tage nach McCains Tod am 25. August, dann doch ein. Trotz politischer Differenzen "respektiere ich Senator McCains Dienst an unserem Land", heißt es in einer vom Weißen Haus versandten Mitteilung Trumps. McCains Verhältnis zu Trump war stark belastet. Während des Präsidentschaftswahlkampfes hatte Trump den Veteranen, der mehr als fünf Jahre in Gefangenschaft in Vietnam verbrachte und dort gefoltert wurde, in aller Öffentlichkeit verspottet. McCain sei "kein Held", sagte Trump, der selbst vor dem Wehrdienst gedrückt hatte, damals. "Ich mag Leute, die nicht gefangen wurden, okay?"
McCain wiederum verhinderte mit seiner Stimme im US-Kongress, dass Trump im Juli 2017 das von ihm verhasste Bundes-Gesundheitsgesetz "Obamacare" in Teilen abschaffen konnte - eines der wichtigsten Wahlversprechen des Milliardärs. 

Melania Trump

Versteinerte Miene beim Anblick von Wladimir Putin

Melania Trump
Twitter ist in Aufruhr: Nachdem Melania Trump beim Aufeinandertreffen in Helsinki die Hände von Wladimir Putin schüttelt, entgleisen ihr plötzlich die Gesichtszüge. Wie das aussieht, sehen Sie im Video.
©Gala
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