Donald, Melania, Ivanka & Co.: So amüsierten sich die Trumps während "March For Our Lives"

Ob das beim amerikanischen Volk gut ankommt? Donald Trump, Melania Trump & Co. kehrten Washington den Rücken - und zwar ausgerechnet dann, als es unangenehm wurde

Die Trumps blieben der Demo "March of Our Lives" fern 

800.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag (24. März) in Washington unter dem Motto "March For Our Lives" für schärfere Waffengesetze, darunter Stars wie George Clooney und Ehefrau Amal, Steven Spielberg, Paul McCartney, Kim Kardashian, Kanye West, Miley Cyrus, Jimmy Fallon und Cher. Doch wo war US-Präsident Donald Trump? Immerhin ist er der Mann, in dessen Macht es liegt, die Gesetze zu ändern. 

Die Trumps flüchten vor "March For Our Lives"

Donald, Melania und Barron Trump flogen am Tag vor der Demonstration (24. März) in ihre Luxusresidenz Mar-a-Lago nach Palm Beach, Florida. Immerhin sichere anderthalb Flugstunden von Washington entfernt. Am Sonntag kehrte der US-Präsident, nach einer Partie Golf, zurück. Seine Familie blieb im Süden, verbringt dort die Frühlingsferien. 

Barron, Melania und Donald Trump landen am 23. März 2018 auf dem West Palm Beach Airport

Donald Trump Jr., Noch-Ehefrau Vanessa und die gemeinsamen Kinder weilten ebenfalls in Mar-a-Lago. Die Zeit vertrieb sich der Präsidentensohn mit Angeln ("Großartiger Tag auf dem Wasser!") und Spielen mit dem Nachwuchs, wie er auf Instagram verrät. 

Ivanka Trump und Ehemann Jared Kushner blieben zwar in Washington, ließen sich auf der Demonstration aber nicht sehen. Sie dürften währenddessen in Geburtstagsvorbereitungen gesteckt haben: Ihr jüngstes Kind Theodore Kushner wird am 27. März zwei Jahre alt, feierte aber schon vorher mit seiner Familie auf einem Spielplatz. Das zeigen Fotos, die Ivanka Trump auf ihrem Instagram- und Twitter-Konto veröffentlichte. 

View this post on Instagram

Theo’s 2nd birthday party! 🚧

A post shared by Ivanka Trump (@ivankatrump) on

Eric Trump ließ sich bei "March For Our Lives" ebenfalls nicht blicken - er gilt als Waffenliebhaber. Am 19. März schrieb er auf Twitter: "Das Schießen war ein großer Teil meiner Jugend - es hielt mich davon ab, zu trinken und Drogen zu nehmen, brachte mir Sicherheit, Disziplin, Zustimmung und so viele andere positive Lebenslektionen bei. Es hat Generationen von Kindern mit Eltern, Großeltern und anderen Vorbildern zusammengebracht." Vermutlich weilte er mit Ehefrau Vanessa und Sohn Luke, wie oft am Wochenende, ebenfalls in Mar-a-Lago.

Tiffany Trump studiert an der Georgetown University in der Nähe der US-Hauptstadt. Wo sie das Wochenende verbrachte, weiß man nicht. Jedenfalls nicht beim Demonstrationszug. 

Kein Wort von den Trumps

Auf den Twitter- und Instagram-Accounts der Trumps findet sich kein Wort zu "March For Our Lives". Aus der Sicht der Familie verständlich, immerhin hat Trump im Wahlkampf von Spenden der Waffenlobby profitiert - und die würde es gar nicht gerne sehen, wenn ihnen plötzlich mit schärferen Gesetzen das Geschäft vermasselt wird. Dennoch wäre ein Verbleib in Washington während der Demonstration eine Gelegenheit für Trump gewesen, Format als US-Präsident zu zeigen und den 800.000 Landleuten, wenn auch keine Zustimmung, so zumindest Respekt zu zollen. 

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche