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Melania Trump Das kostet ihre Flucht vor Donald Trump

Melania und Donald Trump 
Melania und Donald Trump 
© Getty Images
Jetzt kommt die Rechnung! Dass Melania Trump ihre Zeit gerne außerhalb des Weißen Hauses verbringt haben Insider wiederholt ausgeplaudert. Jetzt rechnet das "Wall Street Journal" vor, was das kostet 

Die ersten fünf Monate seiner Amtszeit lebte Donald Trump, 71, als Strohwitwer im Weißen Haus: Ehefrau Melania Trump, 47, und der gemeinsame Sohn Barron Trump, 11, waren in New York geblieben, damit der Junge dort in Ruhe sein Schuljahr beenden konnte. Die Fernbeziehung war gleichzeitig auch eine Schonfrist für Melania Trump, die vor lauter Frust über ihr künftiges Leben in Washington bittere Tränen vergoßen haben soll. Frust könnte auch bei manchem Amerikaner aufkommen, wenn er sich die Rechnung anschaut, die die getrennten Wohnsitze der Trumps verursacht haben.

Melania Trump: 21 Flüge für 545.000 Euro

Regelmäßig flog die First Lady für Termine und gemeinsame Wochenenenden zu ihrem Mann. Wie das "Wall Street Journal" nach der Sichtung militärischer Aufzeichnungen berichtet, hat das stolze 675.000 Dollar (545.000 Euro) gekostet. 21 Mal soll Melania Trump mit Air Force Jets zwischen New York, Washington und Palm Beach hin und her geflogen sein - macht im Schnitt fast 26.000 Euro pro Flug. Manchmal soll sie aufgrund von Sicherheitsbestimmungen sogar der einzige Passagier an Bord gewesen sein.  Die Kosten für die Flüge könnten aber noch weitaus höher sein, denn berücksichtig wurden in der aktuellen Aufstellung nur die Reisemonate Januar bis April. 

Noch mehr Kosten

Bereits kurz nach dem Beginn Trumps war Unmut aufgekommen, weil die Kosten für die Sicherheit der First Family in New York jeden Tag nahezu 500.000 Dollar verschlungen haben sollen. Im Januar 2018 wurde zudem berichtet, Melania Trump habe aufgrund der Ehekrise mit ihrem Mann mehrere Nächte in einem Hotel übernachtet und sei wiederholt in ihre alte Heimat New York geflogen. Während die Hotelrechnung wohl zu vernachlässigen ist (Trump besitzt ein Hotel in Washington) dürften sich die Kosten für den Secret Service und Zusatzflüge wiederum summieren. 

Weißes Haus nimmt Stellung

Zumindest was die 21 Flüge zwischen Januar und April 2017 angeht sind die Trumps rehabilitiert. "Die in dieser Geschichte erwähnten Reisen sind Beispiele, wie [Frau Trump] in ihrer Doppelrollen jongliert - ihren Sohn an die erste Stelle zu setzen, während sie auch einige ihrer Aufgaben als First Lady erfüllen", verteidigt Stephanie Grisham, eine Sprecherin Melania Trumps, die Summe von 545.000 Euro. Auch das "Wall Street Journal" stellt fest: Die Flüge waren nicht unrechtmäßig. 

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