Melania Trump: Was hat sie über ihre Green Card zu verbergen?

Melania Trump erhielt 2001 das sogenannte "Einstein Visum" - und wird jetzt von US-Medien mit einer unangenehmen Frage konfrontiert

Melania Trumps Einwanderung in die USA sorgt für Gesprächsstoff 

, 47, und die Umstände ihrer Einbürgerung in die USA - immer wieder beschäftigt dieses Thema die US-Medien. Ein Artikel, den die "Washington Post" am heutigen 2. März veröffentlicht, wirft nun erneut Fragen auf.

Melania Trump: Wie wurde sie US-Bürgerin?

Bisher war bekannt, dass die Slowenin die USA zum ersten Mal im August 1996 mit einem Touristenviusm betreten hat. Vier Monate später erhielt sie ein Visum, das es ihr für eine begrenzte Zeit erlaubte, zu arbeiten. Im März 2001 genehmigte man Melania Trump schließlich mit einer Green Card einen dauerhaften Aufenthalt in den Vereinigten Staaten. Wie die "Washington Post" nun heute schreibt, liegt Trumps Green Card ein "EB-1" Visum zugrunde. Das Besondere: Das Visum ist Personen mit "außergewöhnlichen Fähigkeiten" vorbehalten. 

Donald, Melania, Ivanka & Co.

Eine schrecklich nette Präsidentenfamilie

28. Mai 2018  Donald Trump Jr. wird von seinen "kleinen Monstern" Chloe und Spencer um vier Uhr morgens geweckt, um mit ihrem Papa spielen zu können.  
27. Mai 2018  Kuschelzeit im Hause Trump: Ivanka Trump kann gar nicht genug von Söhnchen Theodore bekommen. 
25. April 2018  Die kleine Chloe Trump weiß sich immer zu beschäftigen, postet Papa Donald Trump Jr, auch mit einem Pappkarton, in den sich die kleine gesetzt hat. 
22. April 2018  Papa Eric kuschelt mit Söhnchen Luke Trump und den beiden Hunden auf dem Sessel. Der kleine Luke ist mehr damit beschäftigt, die Hunde zu beobachten als in die Kamera zu schauen. 

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Die nationale Einwanderungs- und Ausländerbehörde der USA schreibt auf ihrer Homepage an Bewerber: "Sie müssen außergewöhnliche Fähigkeiten in Naturwissenschaften, Kunst, Bildung, Business oder Leichtathletik durch nachhaltige nationale oder internationale Anerkennung demonstrieren können." Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Leistungen durch umfangreiche Dokumentation bewiesen werden müssen. Unter Politikern wird das Visum laut der "Washington Post" auch "Einstein Visum" genannt. Die große Frage, die US-Medien jetzt beschäftigt: Welche "außergewöhnlichen Fähigkeiten" hatte Melania Trump damals vorzuweisen?

Rätsel um Green Card

Melania Trump war im Jahr 2001 für zwei Dinge bekannt: Erstens war sie die Freundin von Milliardär , zweitens arbeitete sie als Model mit überschaubarem Erfolg. "Sie war nie ein Supermodel. Sie modelte wie viele andere in New York", zitiert die "Post" einen anonymen Insider. Gemäß der Definition der US-Einwanderungsbehörde also kein Kriterium, mit dem das "Einstein Visum" erfüllt wäre, urteilen US-Medien und diverse Anwälte. Außer Trump bekamen 2001 nur fünf andere Slowenen die Aufenthaltserlaubnis für "außergewöhnliche Fähigkeiten", schreibt die "Washington Post" auf Berufung auf das US-Außenministerium. Insgesamt wurden weniger als ein Prozent aller ausgestellten Green Cards aufgrund der "Einstein"-Regelung ausgegeben. Wie also gelangte Melania Trump an das begehrte Papier? 

Trump-Anwalt schweigt

"Frau Trump war mehr als ausreichend qualifiziert und solide geeignet ", wiegelt Anwalt Michael Wildes ab. Die Nachfrage, welche Qualifikationen die Mutter eines Sohnes vorzuweisen habe, lehnte er mit Hinweis auf die Privatsphäre Trumps ab. Ob die heutige First Lady versteckte Talente hat, die sie lieber für sich behält, oder die Vergabe des "Einstein Visums" in irgendeine Weise unrechtmäßig war - bis jetzt ist das unklar. Es ist nicht das erste Mal, dass die Umstände ihrer Einwanderung debattiert werden: Anfang 2017 gab es Gerüchte, nach denen das Model nach seiner Ankunft in den USA ohne Erlaubnis gearbeitet hatte. Seit 2006 besitzt Melania Trump die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. 

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