Melania Trump: Bringt sie ihren Mann zu Fall?

Bisher trotzt Donald Trump allen Widrigkeiten. Ist es jetzt ausgerechnet seine Frau, die den US-Präsidenten zu Fall bringt?

Brav legt sie ihre Hände zum Gebet ineinander und senkt den Kopf. Melania Trump, 47, wirkt sehr ernst, als sie das Holocaust-Museum in Washington besucht. Das ist, natürlich, dem Anlass angemessen. Dieser Tage aber nimmt man die First Lady noch ein wenig genauer unter die Lupe als sonst. Und fragt sich, während sie die Menschheit aufruft, "in ehrendem Gedenken, Liebe und Stärke zueinanderzustehen," warum sie eigentlich hier ist. Und nicht wie geplant an der Seite ihres Mannes Donald, 71, beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Darum fuhr Melania nicht nach Davos

Der Termin in Washington wurde kurzfristig arrangiert, ohne Presse, Melania postete später nur einige Fotos auf ihrem Twitter-Account. Fast scheint es so, als wolle man den Worten ihrer Sprecherin Stephanie Grisham unbedingt Taten folgen lassen. Die hatte kurz vorher mitgeteilt, dass Melania wegen "eines zu engen Terminplans und logistischer Schwierigkeiten" nicht mit in die Schweiz reisen könne. Tatsache ist: Melanias Kalender war so gähnend leer, dass sie nach dem Spontanbesuch im Museum erst einmal ins sonnige Palm Beach verschwand.

Ist das der wahre Grund?

Dass sie ihren Gatten allein in die Kälte schickte, hat einen anderen Grund: Die Ehe des First Couples steckt in einer ernsten Krise. "Melania hat die Nase voll. Sie nutzt die Zeit gerade, um einen klaren Kopf zu bekommen und eine Entscheidung zu treffen", berichtet eine Vertraute GALA. Und spricht das aus, was für Donald Trump vernichtender sein könnte als jede einzelne seiner unzähligen Krisen während seiner bisherigen Amtszeit: "Eine ihrer Optionen ist die Scheidung." Melania sei schockiert über die neuesten Enthüllungen, der Präsident habe 2016 während seiner Kandidatur 130.000 Dollar Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford, 38, alias "Stormy Daniels", überwiesen. Und er habe, so ist es im gerade erschienenen Buch "Fire And Fury: Inside The Trump White House" von Michael Wolff angedeutet, eine Affäre mit seiner Pressesprecherin Hope Hicks.

Affärengerüchte um Hope Hicks

Die ist 29, attraktiv, und macht ihrem Chef ordentlich Dampf. Nicht, was die Berichte über ihn betrifft, da leitet sie nur die schmeichelnden an ihn weiter. Aber sie bügelt vor Terminen regelmäßig seinen Anzug – während er ihn trägt übrigens. Für 179.000 Dollar Jahresgehalt, die höchste Summe, die ein Mitarbeiter im Weißen Haus verdienen darf, macht sie das vielleicht sogar gern. Keiner stehe Trump so nah wie "Hopie" raunen sich die Kollegen zu. Das ist auch Melania nicht entgangen. "Sie verletzt aber gar nicht die Tatsache, dass er wieder eine Affäre hat", verrät ihre Freundin GALA. Um große Gefühle gehe es in der Zweckgemeinschaft ohnehin nicht mehr. Dass er sie öffentlich brüskiert und sie so als Lachnummer der Nation tituliert werde, verzeihe sie ihrem Mann aber nicht.

Trump soll Porno-Starlet Stephanie Clifford Schweigegeld überwiesen haben

Sie hält an ihrer Rolle fest

In den US-Medien war sie nach den pikanten Berichten neben der Porno-Blondine abgebildet und mit ihr verglichen worden. Eine Schmach, die sie nicht länger aushalten und ihrem Sohn Barron, 11, auf keinen Fall zumuten will. "Melania ist stolz und diszipliniert. Sie spielt ihre Rolle als First Lady perfekt, erwartet von Donald aber, dass er seinen Trieb zügelt", so die Vertraute. Das sei der Deal. Sie erfülle ihren Part, er aber halte sich nicht an die Abmachung. Am Wochenende ließ Melanie Eheprobleme dementieren. Vermutlich, um Zeit zu gewinnen. Sie ist keine Frau der schnellen Entschlüsse, plant ihr Vorgehen sorgfältig, will sich absichern. Und: Auch wenn sie ihren Job als First Lady nicht gerade liebt, würde sie nie von heute auf morgen hinwerfen.

Welche Bedeutung hätte eine Scheidung?

Eine Scheidung wäre ein Politikum für den mächtigsten Mann der Welt. Denn seine Basis, die Wählergruppe der strenggläubigen Christen, könnte bröckeln. Auch wenn der Republikaner mit seinem häufig respektlosen Verhalten nicht gerade christliche Werte lebt, hat er unter Katholiken und Protestanten eine große Anhängerschaft. Eine abtrünnige Ehefrau aber bringt nicht nur die ohnehin brüchige Fassade des fürsorglichen Patriarchen zum Einsturz. Wendet Melania sich wirklich ab, könnten auch die gesprächig werden, die bisher aus Rücksicht auf sie geschwiegen haben. "Da könnte so manche Bombe platzen", deutet Melanias Freundin an. Und wünscht sich, dass Trump sich künftig diesen Bomben widmen muss. Und die echten den Politikern überlässt, die sich damit auskennen.

US-Präsident Donald Trump + First Lady Melania Trump

15 Fotos, auf denen sie wirklich glücklich aussehen

Eine neue Frau an Donalds Seite: Während des New Yorker Filmfestivals im Jahre 1998 zeigt sich der spätere US-Präsident frischverliebt mit seiner Freundin Melania.
Im April 2004 zeigt Melania, die damals noch Knavs mit Nachnamen heißt, dass das Klischee der bösen Stiefmutter auf sie nicht zutrifft. Gemeinsam mit Donald und seiner Tochter Ivanka besucht das Model eine Benefiz-Gala mit dem klangvollen Namen "Dangerous Liaisons: Fashion and Furniture in the 18th Century" im Metropolitan Museum of Art in New York.
Im Oktober 2004 freuen sich Donald Trump und Melania auf ein luxuriöses Mittagessen im New Yorker Hilton Hotel. Ein halbes Jahr zuvor, am 26. April, hatte der Immobilien-Tycoon mit einem 1,5 Millionen Dollar teuren Ring um die Hand seiner Liebsten angehalten.
Gestatten: Hier kommt Mrs. Trump! Der Milliardär hat seinem Model am 22. Januar 2005 das Jawort gegeben. Knapp zwei Wochen später, am 9. Februar, besucht das frisch verheiratete Paar die "New York Fashion Week". Nicht zu übersehen: Sie schweben auf Wolke sieben.

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