Donald Trump + Melania Trump: Hohn und Spott für pikanten Auftritt im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump scheut sich bekanntermaßen nicht davor, heiße Eisen anzufassen. Das gilt auch gezwungenermaßen für Ehefrau Melania, als sie am Internationalen Frauentag zu einem Mittagessen ins Weiße Haus einlädt

Es wird viel geschrieben und viel gesagt über Melania Trump, 46, und ihre Rolle als First Lady. Nun hat sie sich erneut als Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, 70, beweisen müssen: Anlässlich des Weltfrauentages lädt sie zu einem exklusiven Mittagessen in den State Dining Room des Weißen Hauses ein. Unter anderem auf der rein weiblichen Gästeliste: First Daughter Ivanka Trump, Top-Beraterin Kellyanne Conway, Second Lady Karen Pence und Designerin Rachel Roy. Doch bevor für das leibliche Wohl der Damen gesorgt wird, tritt Melania Trump unter stehenden Ovationen an das Rednerpult - und begibt sich damit auf ein äußerst pikantes Parkett. 

Das Ehepaar Trump setzt sich für die Rechte von Frauen ein

Vor den anwesenden Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hält das Ex-Model laut US-Sender CNN eine Rede für die Rechte und Stärkung der Frauen. Sie ruft unter anderem zum Kampf gegen "sexuellen Missbrauch und absolute Unterdrückung von Frauen und Mädchen rund um den Globus" auf. Auch Donald Trump richtet während einer kurzen Stippvisite mit Vize Mike Pence das Wort an die Gruppe.  Was er sagt ist nicht bekannt. Angenommen werden kann, dass es derselbe Tenor ist, den er Stunden zuvor schon bei Twitter angeschlagen hatte: 

"Ich habe enormen Respekt für Frauen und die vielen Rollen, die sie ausfüllen und die entscheidend sind für den Stoff unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft". Des Weiteren fordert er, "die kritische Rolle der Frau hier in Amerika und dem Rest der Welt zu würdigen."

So weit, so warme Worte.  Doch wer die Berichterstattung über Donald Trump und seinen Wahlkampf 2016 verfolgt hat, weiß: In den Worten von ihm und seiner Frau steckt reichlich Zündstoff. 

Der Präsident und das frauenfeindliche Skandal-Interview

Melania Trump

Melania Trump

Peinliche Modesünde

Anfang Oktober 2016 veröffentlichte die "Washington Post" ein Interview von Donald Trump aus dem Jahr 2005, das weltweit für einen riesigen Skandal sorgte. In dem Gespräch mit Reporter Billy Bush äußerte sich der heutige US-Präsident in äußerst vulgärer Art über seinen Umgang mit Frauen. "Ich fange einfach an, sie zu küssen. Es ist wie ein Magnet. Einfach küssen. Ich warte gar nicht", sagte Trump über den Umgang mit Frauen. Als Star könne man sich alles erlauben - sogar den Damen unaufgefordert in den Schritt fassen, so wie er es getan habe.

Melania Trump nimmt Stellung zum Eklat

Die Öffentlichkeit zeigte sich schockiert und empört über das sexistische Selbstverständnis Trumps. Melania distanzierte sich in einem Statement: "Die Worte meines Mannes sind für mich inakzeptabel und beleidigend." Der 70-Jährige, der auch über den konkreten Vorfall hinaus immer wieder mit frauenfeindlichen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht hatte, entschuldigte sich reumütig. Trotzdem nehmen ihm viele seinen politisch korrekten Sinneswandel nicht ab, auch nicht nach seinen jüngsten Tweets zum Weltfrauentag.

Täuscht der US-Präsident sein Volk?

Auf Twitter erinnern User den Immobilien-Milliardär daran, wie abfällig er in der Vergangenheit über das weibliche Geschlecht gesprochen hat. "Mr. Präsident, es ist großartig, dass Sie ihre Meinung geändert haben, seitdem Sie sagten: 'Frauen, die solltest du wie Dreck behandeln" spottet ein User. Ein anderer weist Trump auf ein weiteres Zitat hin: "Ich will nicht wie ein Chauvinist klingen - aber wenn ich nach Hause komme und das Essen ist nicht fertig, gehe ich durch die Decke." Anderen wiederum ist auch noch in lebhafter Erinnerung, wie uncharmant sich der Präsident am Tag der Amtseinführung gegenüber seiner eigenen Frau verhalten hat. 

Fashion-Looks

Der Style von Melania Trump

Zum Staatsdinner mit dem australischen Premierminister Scott Morrison erscheint Melania Trump in einer blass türkisfarbenen Robe von J. Mendel mit transparenten Ärmeln und dezenten Rüschen. Das findet eine gar nicht toll:  Vanessa Friedman, Mode-Redakteurin bei der renommierten Zeitung "The New York Times". Das Kleid sei nicht nur ein Understatement gewesen, sondern eine ganze Abstinenz von Statement. Klartext: Das Kleid sei viel zu langweilig und unspektakulär. 
Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump heißen den australischen Premierminister Scott Morrison und seine Frau Jenny Morrison im Weißen Haus mit einer feierlichen Zeremonie willkommen. Dabei trägt Melania ein babyblaues Kleid der Marke "Scanlan Theodore" für etwa 720 Euro.  
Ihr sonst eher züchtiges Outfit peppt die First Lady mit High-Heels in schimmernder Schlangenoptik von Manolo Blahnik auf. 
Am dritten und letzten Tag des G7 Gipfels in Biarritz geht es an den Strand. Die First Ladys schauen sich eine Surf-Class an und setzen alle auf sommerliche Looks. Die sonst so modebewusste Melania Trump setzt jedoch auf einen eher unvorteilhaften Look. 

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Kann Melania Trump mit diesem Statement ihr angeschlagenes Image retten?

Melania Trump

Kann diese Maßnahme ihr Image retten?

Melania Trump
Melania Trump hat an der Seite ihres umstrittenen Ehemannes Donald Trump keinen leichten Stand. Sie probiert mit aller Macht in einem positiven Licht dazustehen. Sehen Sie in unserem Video eine aktuelle Maßnahme, die Melanias Image aufpolieren soll.
©Gala
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