Mel Gibson: Der Streit geht weiter

Mel Gibson wurde am Freitag zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Doch das letzte Wort in dem Fall ist noch lange nicht gesprochen: Der Schauspieler und seine Ex Oksana Grigorieva drohen sich jetzt gegenseitig mit zivilrechtlichen Klagen

Am Freitag wurde Schauspieler Mel Gibson in Los Angeles zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Wie von seiner Anwältin bereits angekündigt, hatte der Schauspieler bei der Verhandlung zugegeben, seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva im Januar 2010 geschlagen zu haben. Zusätzlich zu den drei Jahren Haft auf Bewährung brummte das Gericht Gibson noch eine einjährige Kursteilnahme für Täter von häuslicher Gewalt und 16 Stunden gemeinnützige Arbeit auf.

Der 55-Jährige soll sich bei der Anhörung sehr ruhig verhalten haben und nach der Urteilsverkündung gleich verschwunden sein, ohne vor den wartenden Journalisten einen Kommentar abzugeben.

Dafür streiten sich Mel Gibson und Oksana Grigorieva nun außerhalb der Gerichtsmauern weiter. Wie "tmz" berichtet, soll Grigorieva ihrem Ex mit einer zivilrechtlichen Klage unter anderem wegen übler Nachrede gedroht haben. Gibson hingegen werde in diesem Fall ebenfalls eine Klage einreichen. Ein Vertrauter des "Brave Heart"-Stars soll verraten haben, er reiche eine zivilrechtliche Klage wegen Erpressung ein, sollte Grigorieva noch einmal vor Gericht ziehen wollen. Immerhin soll sie rund 10 Millionen Euro gefordert haben, damit sie die Aufnahmen von Gibsons Wutausbruch am Telefon nicht veröffentlicht.

Der Streit des einstigen Liebespaares, das eine gemeinsame Tochter hat, scheint nach der Urteilsverkündung also noch lange nicht beigelegt...

rbr

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