Mel C - Trennung von ihrem Ex: Tochter gab ihr die nötige Kraft

Mel C verrät nun in einem Interview, dass ihre Tochter Scarlet ihr seinerzeit die Stärke verlieh, sich von ihrem damaligen Partner zu trennen.

Melanie Chisholm, besser bekannt als Mel C, 46, war von 2002 bis 2012 mit dem Bauunternehmer Thomas Starr, 52, liiert. Scarlet, elf, ist ihre gemeinsame Tochter. Das ehemalige "Spice Girl" gesteht nun, dass Scarlet sie ermutigte mehr "für sich selbst einzustehen". Ihr Kind habe der Sängerin die nötige Kraft gegeben, um sich im Juli 2012 von ihrem Partner zu trennen.

Mel C: "Es war nicht die Umgebung, in der ich mein Kind aufwachsen lassen wollte"

In einem Interview während der BBC-Radiosendung "Desert Island Discs" beschreibt die "Wannabe"-Interpretin Scarlet als ihre Lehrerin. Ihre Tochter hat sie viele Dinge gelehrt, zum Beispiel selbstbewusster zu sein.  Die Beziehung mit Thomas Starr zu beenden fiel der Musikerin nicht leicht: "Es war schwer, ihren Vater zu verlassen, aber ich war nicht glücklich, und sie war nicht glücklich, und es war nicht die Umgebung, in der ich mein Kind aufwachsen lassen wollte".

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©Gala

Schließlich habe sie den Mut aufgebracht, der zehnjährigen Partnerschaft den Rücken zu kehren. Ihre Tochter scheint nicht nur die Motivation gewesen zu sein, die unglückliche Liebschaft zu beenden, sondern auch eine Quelle der Kraft: "Scarlet hat mich mutiger gemacht. Sie hat mich dazu gebracht, mehr für mich selbst einzustehen. Ohne die Kraft, die ich von ihr bekommen habe, hätte ich das nicht tun können." Seit 2015 ist Sporty Spice mit Joe Marshall zusammen, der inzwischen auch als ihr Manager fungiert.

Die Schattenseiten der "Spice Girls" 

Wie zu erwarten spricht die Moderatorin der Radiosendung mit Mel C auch über die "Spice Girls"-Zeiten. Diesbezüglich gesteht Melanie, dass der Druck durch die Medien mit zunehmendem Erfolg der Band extrem hoch gewesen sei. Scheinbar wurde sie in der Öffentlichkeit als "die Schlichte im Hintergrund, die nicht viel tut" bezeichnet, was sie sehr verletzt habe. Aufgrund dessen habe sie viel an sich gearbeitet - zu viel.

Zwischen Erinnerung + Gegenwart

So sehen die Stars der 2000er-Jahre heute aus

Im Jahr 2002 erregen zwei minderjährige Mädchen internationale Aufmerksamkeit: Als Gesangsduo mit dem Namen „t.A.T.u.“ präsentieren sich Julija Wolkowa und Jelena Katina auf der Bühne als laszive Lolitas. 2011 trennt sich das russische Pop-Duo. Doch was machen die beiden Sängerinnen eigentlich heute?
Von Julijas einst kindlichen Zügen ist nicht viel geblieben. Ihr nahezu perfektes Gesicht lässt vermuten, dass hier der Beauty-Doc nachgeholfen hat. Ihre Zeit nach „t.A.T.u.“  ist alles andere als leicht für die zweifache Mutter, deren Kinder 2004 und 2007 zur Welt kommen: Nach der Trennung versucht sie sich als Solokünstlerin, doch ihre Lieder ernten selbst in Russland nur geringe Aufmerksamkeit. Dann der Schicksalsschlag ...
Julija erhält 2012 die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Die Krankheit entpuppt sich als so aggressiv, dass sich die Sängerin drei Operationen unterziehen muss und zwischenzeitlich weder singen noch sprechen kann. Heute scheint die Sängerin genesen zu sein.
Jelena hingegen lässt die wilden und rebellischen Zeiten nach „t.A.T.u.“ schnell hinter sich – auch, wenn sie in ihrem Heimatland Russland bis heute noch als Sängerin erfolgreich ist. Tatsächlich haben die Jahre bislang wenig Spuren in ihren Gesichtszügen hinterlassen. Lediglich die Locken sind einer glatten Mähne gewichen und der Look ist deutlich hochgeschlossener.

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"Ich habe versucht perfekt zu sein", reflektiert die "Say You'll Be There"-Interpretin. Doch dieser Anspruch führte dazu, dass sie sich am Ende "wirklich krank" machte. Sie habe jahrelang an Magersucht gelitten und "zwanghaft trainiert". Der Sängerin zufolge folgte auf die Anorexie eine Esssucht (sogenanntes Binge-Eating), die ihren Körper veränderte. Dadurch wiederum sei ihre Angst vor der Kritik der Medien gewachsen.

Mel C erklärt, dass sie schließlich an den Punkt kam, an dem sie merkte, dass sie sich nicht mehr um sich selbst kümmern konnte. Woraufhin sie ihren Arzt aufsuchte: "Bei mir wurden Depressionen diagnostiziert", offenbart Melanie unter Tränen. Trotzdem sei ihr mit der Diagnose eine große Last von den Schultern genommen worden: "Es war eine solche Erleichterung, denn es gibt einen Namen dafür und mir kann geholfen werden."

Verwendete Quelle: Desert Island Discs

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