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Mel B Schockierendes Geständnis: Sie wollte sich das Leben nehmen

Mel B, Stephen Belafonte
Mel B, Stephen Belafonte
© Getty Images
Nach der Trennung von Stephen Belafonte kommen immer mehr schreckliche Details über Mel Bs Ehe-Martyrium ans Tageslicht

Es sind ungeheuerliche Vorwürfe, die Mel B vor Gericht gegen ihren Noch-Ehemann Stephen Belafontenach der Trennung erhebt: Der Filmproduzent soll die Sängerin in den vergangenen Jahren immer wieder misshandelt, erpresst und zum Sex mit anderen Frauen gezwungen haben. Ein Ehe-Martyrium, das das Ex-Spice-Girl beinahe in den Tod getrieben habe, wie Gerichtsunterlagen nun enthüllen. 

Mel B schluckte eine Packung Aspirin

Darin kommen immer mehr schreckliche Details über die so harmonisch wirkende Beziehung ans Tageslicht: Im Dezember 2014 sah Mel B keine andere Möglichkeit mehr, ihrem Mann zu entkommen, als sich das Leben zu nehmen: "In einem Moment emotionaler und physischer Erschöpfung" habe die 41-Jährige damals eine ganze Packung Aspirin geschluckt, heißt es in den Papieren, die dem US-Portal "Radar Online" vorliegen. Als die dreifache Mutter daraufhin den Notarzt rufen wollte, habe ihr Ehemann das Telefon blockiert und zu ihr gesagt, sie solle sterben. 

Stephen Belafonte soll ihr Hilfe verweigert haben

"Er schmiss mich in das Schlafzimmer (ohne eine Telefon) und verschloss die Tür, sagte mir, ich solle sterben", dokumentieren die Unterlagen die Horror-Nacht im Dezember 2014. "Ich versuchte die Tür aufzubrechen, schließlich gelang es mir, das Schloss aufzubrechen, weil es sehr alt war. Als er sah, dass ich die Tür geöffnet hatte, drückte er sie zu." Doch damit nicht genug: Belafonte soll laut den Unterlagen auf seine leidende Frau eingeschlagen haben. 

"Ich flehte ihn an, mich rauszulassen"

"Jedes Mal, wenn ich die Tür aufmachte und versuchte mich rauszuquetschen, schlug der Beklagte die Tür gegen meinen Kopf", zitiert "Radar Online" die "X Factor"-Jurorin aus den Unterlagen. "Ich sagte ihm immer wieder, dass mein Magen ausgepumpt werden müsste und flehte ihn an, mich rauszulassen." 

Mel Bs Rettung war ein Freund namens Randy: Er rief schließlich einen Krankenwagen, den Belafonte allerdings wieder weggeschickt hätte. Erst am nächsten Morgen habe ein Fahrer ihre Verletzungen gesehen und die Sängerin in ein Krankenhaus gefahren, wo sie aufgrund ihrer schweren Verletzungen für zwei Tage bleiben musste. 

Unterstützung von ihrem Arbeitgeber

Damit war der Albtraum für das ehemalige Girlgroup-Mitglied noch lange nicht vorbei: Als erste Berichte aufkamen, sie sei misshandelt worden, wollte Belafonte seine Frau zwingen, ihren Selbstmordversuch öffentlich zu machen. "Er drohte mir, dass er X Factor und der Presse erzählen würde, dass ich versucht habe, mich umzubringen, damit ich meinen Job verliere", wirft Mel B dem 41-Jährigen vor. 

Schließlich sah sie keine andere Möglichkeit mehr, als ihrem Arbeitgeber die gesamte Wahrheit zu sagen. "Meine Chefs verstanden mich und waren wirklich einfühlsam und unterstützend. Sie boten mir an, mich zu unterstützen, um so weit wie möglich von dem Beschuldigten wegzukommen." 

Merkwürdiges Statement 

Nach einer zehnjährigen Ehe, die diese Bezeichnung wohl kaum verdient hat, wenn sich die schrecklichen Anschuldigungen sich als wahr erweisen, gelang es Mel B nun ihrem Noch-Ehemann zu entkommen. Dieser meldete sich zu den furchtbaren Vorwürfen mit einem überraschend kurzen Statement zu Wort: Er  habe den Eindruck, dass "jemand mich wie einen schlechten Kerl dastehen lassen will."

jkr

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