Mehrzad Marashi: Geldstrafe für den DSDS-Gewinner

"DSDS"-Gewinner Mehrzad Marashi wurde wegen Anstiftung zur Falschaussage zu einer Geldstrafe von 11.000 Euro verurteilt

Mehrzad Marashi

Mal wieder steht ein ehemaliger "DSDS"-Kandidat mit dem Gesetz in Konflikt. Mehrzad Marashi wurde am Montag (14. März) zu einer Geldstrafe von 11.000 Euro verurteilt. Grund: Der "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinner hatte einen Freund zu einer Falschaussage angestiftet.

Mehrzad war im Juli 2009 ohne gültige Fahrerlaubnis im Auto unterwegs. Anschließend nahm er den Vorschlag eines Freundes an, auszusagen, nicht Mehrzad sondern er habe den Wagen gefahren. Kur bevor die Lüge aufflog, gestand der Musiker. Das Landgericht Hamburg verurteilte ihn in einer Berufungsverhandlung zu 110 Tagessätzen zu je 100 Euro. Im November verhängte das Gericht bereits eine Strafe von 9.000 Euro. Diese befand die Staatsanwaltschaft allerdings als zu niedrig und ging in Berufung.

Mehrzad soll sich vor Gericht sehr reuig und einsichtig gezeigt haben. Er versicherte, dass so etwas nicht wieder vorkommen werde. Er habe damals einfach nicht die Größe gehabt, für seine Fehler gerade zu stehen. Seit sein Sohn auf der Welt sei, sehe er jedoch viele Dinge ganz anders.

So viel Rummel wie an diesem Tag gab es lange nicht mehr um Mehrzad Marashi. Im letzten August muste die Tournee des "DSDS"-Gewinners abgesagt werden, weil einfach zu wenige Tickets verkauft worden waren. Vielleicht sorgt der Sänger das nächste Mal ja singend auf der Bühne für Aufmerksamkeit - und nicht sitzend in einem Gerichtssaal.

rbr

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