VG-Wort Pixel

Meegan Herford Bodybuilder-Mutter stirbt an Protein-Überdosis

Meegahn Hefford (†)
Meegahn Hefford (†)
© .instagram.com/meeganheff
Ihre Fitness-Leidenschaft bezahlte die erst 25-jährige Meegan Hefford auf tragische Weise mit ihrem Leben 

Diese Geschichte aus Australien macht betroffen: Mit nur 25 Jahren ist Zweifach-Mutter und Bodybuilderin Meegan Hefford gestorben - weil sie zu viele proteinhaltige Shakes und Lebensmittel zu sich genommen hat! Eine unentdeckte Krankheit wurde ihr dabei zum Verhängnis. 

Plötzlich war Meegan Hefford tot 

Die sportbegeisterte Australiern wurde laut eines Berichtes der Zeitung "Perth Now" am 19. Juni bewusstlos in ihrem Appartement in Mandurah im Westen Down Unders aufgefunden und in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert. Dort starb sie nur zwei Tage später. Die Untersuchung der Todesumstände offenbarte schließlich Tragisches. 

Deshalb starb die Bodybuilderin 

Seit 2014 nahm Meegan, die in einem Kinderkrankenhaus arbeitete und sich zur Rettungssanitätern ausbilden ließ, an Bodybuilder-Wettbewerben teil. Zum Zeitpunkt ihres Todes befand sie sich in der Vorbereitung auf einen solchen Fitness-Contest und unterzog sich zur Förderung des Muskelaufbaus einer Protein-Diät. Heißt: Viel Fleisch, viele Eier. Was die Mutter einer siebenjährigen Tochter und eines fünfjährigen Sohnes nicht wusste: Sie litt unter einer seltenen Harnzyklusstörung.

Diese verhindert, dass das Protein im Körper in einer ausreichenden Menge abgebaut wird. Laut "Mail Online" sorgte die Überdosis Protein bei Meegan sowohl für einen Aufbau von Ammoniak im Blut also auch von Flüssigkeit im Gehirn. Folge: Teile ihrer Hirnfunktion versagten ihren Dienst. Zwei Tage kämpften Ärzte um das Leben der jungen Mutter - ohne Erfolg. 

Die Mutter trauert

Die Mutter der Verstorbenen, Michelle White, erklärt gegenüber "Perth Now", man habe später ein halbes Dutzend Döschen mit Muskelaufbau-Mitteln in Meegans Küche gefunden. Ihre Tochter habe sich vor ihrem Tod lethargisch und seltsam gefühlt. "Ich sagte zu ihr: 'Ich glaube, du machst zu viel im Fitnessstudio'", erinnert sich White. Sie habe ihr geraten, langsamer zu machen und sich zu beruhigen. Ein Rat, der Meegan Hefford nicht mehr das Leben retten konnte. "Meegan zu verlieren, es ist so schrecklich und ich kann immer noch nicht glauben, dass sie weg ist", trauert Michelle White um ihre Tochter, "Aber ich muss mich auf das Positive konzentrieren, dass ich wenigstens 25 Jahre mit ihr hatte." Ihr ist es nun eine Herzensangelegenheit, andere vor den Gefahren von Bodybuilding-Supplements zu warnen. 

jre Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken