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Meadow Walker Sie hatte eine Abtreibung

Meadow Walker
Meadow Walker
© Gotham / Getty Images
Meadow Walker ist wie viele Frauen in den USA fassungslos: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat ein landesweit geltendes Abtreibungsrecht gekippt. Das Model nimmt die Entscheidung zum Anlass, um seine eigene Geschichte zu erzählen.

Nach dem Supreme-Court-Urteil zum Abtreibungsrecht kochen in den USA die Emotionen hoch. Viele Stars melden sich zu der Entscheidung zu Wort. So etwa Meadow Walker, 23, die auf Instagram teilte, dass sie 2020 selbst eine Abtreibung hatte.

Meadow Walker: Supreme-Court-Urteil ist ein "großer Rückschritt"

Die Entscheidung des obersten Gerichts sei ein "großer Rückschritt in der Geschichte" und eine "tiefe Ungerechtigkeit gegenüber Frauen in den Vereinigten Staaten", so die Tochter von Filmstar Paul Walker (†40). 

"Es gibt unzählige Frauen, die mit der Entscheidung kämpfen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen", fährt Walker fort. "Auch ich habe mit dieser Entscheidung gekämpft, aber 2020 – während die Welt unter der Pandemie kollabierte – hatte ich eine Abtreibung." Es sei eine "sehr private und persönliche Erfahrung", schildert die 23-Jährige. "Und so sollte es auch sein." 

Meadow Walker: "Ich hatte Glück"

Sie habe großes Glück mit den Ärzten gehabt, die sie durch den "belastenden Prozess" begleitet haben. "Dank ihrer Hilfe kann ich heute die glückliche und gesunde Person sein, die ich bin", schreibt Walker. "Zu wissen, dass noch mehr Frauen die Möglichkeit einer sicheren Abtreibung jetzt nicht mehr haben werden, ist erschütternd." Abtreibungen zu verbieten, beuge keiner Abtreibung vor, es beuge nur sicheren Abtreibungen vor. 

Prominente kritisieren das Urteil

Der Supreme Court, der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, hat ein in den USA landesweit geltendes Abtreibungsrecht gekippt – und hebt eine rund 50 Jahre alte Grundsatzentscheidung auf. Die einzelnen Bundesstaaten entscheiden somit künftig über ein Recht auf Schwangerschaftsabbrüche und können dieses stark einschränken. Mehrere Staaten hatten bereits im Vorfeld entsprechende Gesetze vorbereitet. Viele Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Prominente aus der Politik und der Medienwelt, kritisieren die Entscheidung.

Verwendete Quellen: instagram.com

SpotOnNews


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