Maximilian Reinelt (†): Olympiasieger brach beim Langlauf zusammen und verstarb

Er wurde nur 30 Jahre alt: Maximilian Reinelt, Ruder-Olympiasieger von 2012, ist im Skiurlaub in der Schweiz verstorben

Maximilian Reinelt (†30)

Nächste Woche sollte es für Maximilian Reinelt (†30) als Mannschaftsarzt mit dem U23-Team ins Trainingslager gehen, doch dazu wird es nicht kommen. Der 30-jährige Profi-Ruderer ist am gestrigen Sonntag (10. Februar) im Urlaub im schweizerischen St. Moritz verstorben. Das vermeldete der Deutsche Ruderverband (DRV).

Maximilian Reinelt brach beim Skilanglauf zusammen

Informationen zu seiner Todesursache wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Erst am Montagabend berichtete die "Bild", der Sportler sei auf der Loipe beim Skilanglauf zusammengebrochen. Die Polizei habe lediglich bestätigt; dass sie "Samstagnachmittag zur Loipe auf Höhe der Olympiaschanze gerufen (wurde), weil dort jemand zusammengebrochen sei. Rettungskräfte haben versucht, ihn wiederzubeleben." Den Grund für den Zusammenbruch behielten die Beamten vorerst zurück. Laut Augenzeugenbericht soll Maximilian Reinelt allein unterwegs gewesen sein und habe seine Ski bereits abgeschnallt gehabt, als ihn Passanten fanden. "Er hat schon am Boden gelegen. Meine Frau und ich haben Erste Hilfe geleistet", wird Helfer Sergio Marchesi, der augenscheinlich als Erster am Ort des Geschehens eintraf, zitiert. Nur zehn Minuten später seien die Rettungskräfte eingetroffen. Ein Hubschrauber habe aber aufgrund von Starkstromleitungen nicht landen können.

Ruder- und Sportwelt ist geschockt vom Tod von Maximilian Reinelt

Mit 30 Jahren wurde Maximilian Reinelt viel zu früh aus dem Leben gerissen. Der Tod des gebürtigen Ulmers, der 2012 mit dem Achter in London Olympiasieger wurde, hinterlässt die gesamte Sportwelt in Schockstarre. "Seit wir heute von seinem viel zu frühen Tod erfahren mussten, beherrschen uns Unglaube und Fassungslosigkeit", teilte das Team Deutschland-Achter mit. "Im Moment fällt es uns unheimlich schwer, die angemessenen Worte zu finden, um Maximilians Leben zu würdigen, denn dass er nicht mehr Teil unserer Gemeinschaft sein kann, übersteigt unsere Vorstellungskraft." Auch Siegfried Kaidel, Präsident des DRV, äußerte sich zum Tod von Maximilian Reinelt: "Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig. Jeder, der ihn kennenlernen durfte, war eingenommen von seiner verbindlichen und freundlichen Art. Er wird uns fehlen. Ich wünsche seiner Verlobten und Familie für diese schwierige Zeit viel Kraft und Mut." 

Die Abschiede 2019

Um diese Stars trauern wir

16. Juni 2019: Rolf von Sydow (94 Jahre)  Nur zwei Tage vor seinem 95. Geburtstag ist der deutsche Regisseur Rolf von Sydow gestorben. "Er ist friedlich zu Hause eingeschlafen", sagt seine Frau Susanne von Sydow gegenüber der BILD.   Rolf von Sydow hat bei zahlreichen Filmen und Serien, wie "Zwei Münchner in Hamburg", Regie geführt. 
13. Juni 2019: Wilhelm Wieben (84 Jahre)  Jahrelang gehörte Wilhelm Wieben zu den bekanntesten Gesichtern der Tagesschau, nun ist er nach Informationen der ARD im Alter von 84 Jahren gestorben. Seit 1966 arbeitete Wieben in der Redaktion der Tagesschau, seinen ersten Einsatz als Sprecher hatte er 1973. 25 Jahre später, 1988, feierte er ohne großes Aufsehen seinen Abschied. 
5. Juni 2019: Wolfram Eicke (63 Jahre)  Der beliebte Kinderbuchautor und Liedermacher Wolfram Eicke kam bei einem nächtlichen Badeunfall in der Neustädter Bucht tragisch ums Leben. Neben seiner Familie hinterlässt er auch trauernde Wegbegleiter wie Rolf Zuckowski und Hans Niehaus.
6. Juni 2019: Carl Schell (91 Jahre)  Carl Schell ist mit 91 Jahren verstorben. Der Bruder von Maximilian Schell, †83, war ebenfalls Schauspieler. Schon seit längerer Zeit hatte er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, hatte unter anderem Durchblutungsstörungen in den Beinen, weshalb er zur Beerdigung seines Bruders im Rollstuhl kommen musste. Carl Schell starb am 6. Juni 2019 an Organversagen.

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