Max Wright: Er ist kaum wiederzuerkennen

Als Pflegevater von "Alf" wurde er bekannt, jetzt, knapp 25 Jahre nach dem Ende der Sitcom, scheint Max Wright selbst ein Pflegefall zu sein

Max Wright

Es sind Bilder, die Fans auf der ganzen Welt schocken: Max Wright, der durch seine Rolle als "Willie Tanner" in der Kultserie "Alf" bekannt wurde, ist kaum wiederzuerkennen. In den Achtziger und Neunziger Jahren war er eines der bekanntesten Gesichter im Fernsehen, jetzt, 25 Jahre nach dem Ende der beliebten Sitcom, sieht Schauspieler Max Wright alles andere als gut aus.

Vom Leben gezeichnet

Der 71-Jährige wird dabei fotografiert, wie er vor seinem bescheidenen Zuhause in Hermosa Beach, Kalifornien, eine Mülltonne hinter sich her zieht. Das Gesicht wirkt fahl und traurig, die dünnen Haare sind zu einem Zopf im Nacken zusammengebunden, auch der Rest seines Erscheinungsbildes wirkt heruntergekommen und ungepflegt.

Von gepflegtem Äußeren und schiefem Lächeln ist heute nicht mehr viel übrig geblieben: So sah Max Wright in glücklicheren Zeiten mit "Alf" aus.

Der Absturz nach dem Erfolg

Nach dem Ende der Serie konnte Max Wright nie an "Alf"-Erfolge anknüpfen, er bekam mehrere Rollen im TV und auf der Bühne, doch Schlagzeilen machte er damit nicht. Im Jahr 1995 dann der erste große Schock: Die Krebsdiagnose. In den Jahren danach ging es stetig bergab, mehrmals wurde der TV-Star wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet, 2001 veröffentlichte das britische Blatt "National Enquirer" Bilder aus einem Sex-Video, die den Schauspieler beim Sex mit einem Obdachlosen und im Drogenrausch zeigen. Der Tiefpunkt seiner Karriere.

Frühere Kinderstars

Was wurde aus ...?

Von 2003 bis 2013 spielt Angus T. Jones den "halben Mann", Jake Harper, in der Erfolgsserie "Two and a Half Men". Pro Folge bekommt er damals rund 265.000 Euro. Damit ist er 2010 der bestverdienende Kinderstar im US-Fernsehen. 
In 2019 ist Angus T. Jones komplett von der Bildoberfläche verschwunden. Mit "Two and a Half Men" schließt er spätestens nach seinem Ausstieg ab, der mit großem Aufsehen endet. Angus bezeichnet die Serie öffentlich als "gottlosen Dreck" und rät, sie sich nicht anzugucken. Er identifiziert sich mittlerweile mit einem anderen Glauben und möchte mit dem Schauspielern nichts mehr zu tun haben. Das letzte Mal sieht man ihn 2016 auf einem Event (Foto). Seither arbeitet er in dem Unternehmen "Tonite" von P. Diddys Sohn Justin Combs und setzt sich gegen Mobbing und Kindesmissbrauch ein.
Michèle Bircher gewinnt 2013 die allererste Staffel "The Voice Kids". Im Finale überzeugt sie nicht nur ihren Coach Henning Wehland mit Beyoncés Song "Listen", sondern gleich alle. 
Sechs Jahre nach ihrem Sieg ist Michèle sicherlich kein Kid mehr. Aus ihr ist eine junge Frau geworden, die die Musik noch immer liebt. Auf ihrem YouTube-Kanal mit 5.500 Abonnenten veröffentlicht sie unterschiedliche Coversongs und beweist, dass sie eine unglaubliche Stimme hat. Da die große Karriere dennoch auf sich warten lässt, hat die mittlerweile 18-Jährige eine Lehre zur Friseurin begonnen und ist stolz über erste Auszeichnungen.  Einen herben Rückschlag muss sie übrigens in 2017 erleben: Ein Arzt stellt bei ihr einen Tumor auf der rechten Schilddrüsenhälfte fest, der operativ entfernt wurden muss. Zwei Monate lang ist Michèle anschließend heiser und muss ihre Stimme schonen. Doch sie hat Glück: Ihre Stimmbänder sind nicht betroffen und es bleibt lediglich eine Narbe am Hals zurück.

74

Ein kleiner Lichtblick im sonst zuletzt eher trostlosen Leben des Max Wright: Trotz zahlloser Skandale hielt seine Frau Linda, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist und zwei Kinder hat, stets zu ihm.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche