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Matthew Perry So hilft er Süchtigen


Der ehemalige "Friends"-Star Matthew Perry hat sein Haus in Malibu zu einer Anlaufstation für Alkoholabhängige gemacht. Er selbst ist mittlerweile trocken

Jahrelang kämpfte er selbst gegen die Abhängigkeit, nun ist Matthew Perry trocken und will anderen Süchtigen ein Vorbild sein. Der ehemalige "Friends"-Star hat deshalb aus seiner Privatvilla in Malibu das sogenannte "Perry House" gemacht. Wie der 43-Jährige nun dem Magazin "People" erzählt, sollen dort trockene Alkoholiker zusammen leben können und sich gegenseitig auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Alkohol unterstützen.

"Das Interessante ist, dass ich jetzt anderen Menschen helfen kann, weil ich es selbst so oft vermasselt habe", sagt Perry. "Den Leuten tut es gut, zu sehen, dass jemand, der in seinem Leben Probleme hatte, jetzt wieder alles im Griff hat." Während seiner erfolgreichsten Zeiten bei "Friends" ging es Matthew Perry privat sehr schlecht: Der Schauspieler litt an Alkohol- und Tablettensucht, besuchte mehrmals eine Entzugsklinik.

"Ich hatte ein großes Problem mit Alkohol und Tabletten und ich konnte einfach nicht aufhören. Irgendwann wurden die Dinge so schlimm, dass ich es nicht mehr verheimlichen konnte", erzählt Perry der Zeitschrift. Nach Jahren habe es endlich bei ihm geklickt: "Man muss Hilfe wollen", so der Serienstar. Zuletzt begab sich Perry 2011 freiwillig - obwohl er keinen Rückfall hatte - für vier Wochen in ein Therapiezentrum. Die Hilfe, die er dort fand, will er jetzt an andere Betroffene weitergeben.

Deshalb setzt sich Matthew Perry auch dafür ein, dass Drogenvergehen mit Therapien anstatt mit Gefängnis bestraft werden. Seitdem er trocken ist und anderen helfen kann, habe er endlich "wahres Glück" im Leben gefunden.

sst

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