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Matthew McConaughey Corona spaltet die Gesellschaft

Matthew McConaughey setzt sich für die Aufklärung über das Coronavirus ein.
Matthew McConaughey setzt sich für die Aufklärung über das Coronavirus ein.
© Featureflash Photo Agency/shutterstock.com
Im Gespräch mit dem US-Immunologen Anthony Fauci hat Schauspieler Matthew McConaughey die Politisierung von Covid-19 kritisiert.

Matthew McConaughey (50, "Interstellar") nutzt erneut seine Bekanntheit und Instagram-Reichweite, um über das Coronavirus und seine Risiken aufzuklären. In einem rund 40-minütigen Clip klärte er mit Dr. Anthony Fauci (79), Leiter des US-Gesundheitsinstituts NIAID und Mitglied der Coronavirus-Task-Force des Weißen Hauses, häufig aufkommende Fragen rund um das Virus. Fauci sprach sich beispielsweise gegen eine Herdenimmunität aus, da die Risiken einer Vorerkrankung berücksichtigt werden müssten. "Wenn alle das Virus bekämen, würden sehr viele Menschen sterben", betonte er. Zudem lieferte McConaughey in dem Gespräch eine eigene Einschätzung über die Situation in den USA.

"Wie viele Menschen war ich mehr als desillusioniert - eigentlich ziemlich wütend - darüber, wie Covid politisiert wurde", sagte McConaughey. Menschen suchten in einer Zeit der Ungewissheit nach Identität und Zielen - "so viele von ihnen wurden von unserer Regierung enttäuscht", sagte der Schauspieler. Gleichzeitig hätten sich viele Menschen an die Ansichten des linken und rechten Randes geklammert, weshalb die Gesellschaft noch mehr gespalten worden sei.

Fauci machte McConaughey daraufhin Mut, dass die Nation sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg und dem 11. September wieder als Einheit gezeigt habe. "Wir müssen uns jetzt zusammenreißen", sagte Fauci. "Wir können unsere Freiheit und unsere Party später feiern. Jetzt müssen wir uns zusammennehmen", pflichtete McConaughey ihm bei.

SpotOnNews

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