Matilda Rapaport (†): Todes-Drama in den Anden

Schreckliche Szenen spielten sich jenseits der Schneefallgrenze ab, als eine Lawine abging

Matilda Rapaport (†)

Freeski-Profi Matilda Rapaport galt als eine der besten Sportlerinnen ihres Sports. Waghalsige Sprünge und rasante Abfahrten waren ihr Markenzeichen. Ein Werbedreh für den Getränker-Hersteller "Red Bull" in den chilenischen Anden gehört da zum Standardprogramm. Doch vor wenigen Tagen, am 14. Juli 2016, ging alles schief.

Drama in den Anden

Eine Lawine begrub die 30-Jährige unter sich. Eine halbe Stunde dauerte es, bis Rapaport aus den Schneemassen geborgen werden konnte. Wegen des Sauerstoffmangels war die Schwedin zu dem Zeitpunkt bereits ins Koma gefallen. Helfer beeilten sich die junge Schwedin ins Krankenhaus in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile zu bringen. Doch ihre Mühen war vergebens: Im Krankenhaus konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.

Sie hatte gerade erst geheiratet

Ihre Angehörigen und ihre Fans stehen unter Schock. Erst vor wenigen Monaten hatte sie ihren Mann Mattias Hargin, ebenfalls ein berühmter Wintersportler, geheiratet.

Das Unternehemen „Red Bull“ trauerte in einem öffentlichen Statement um die junge Frau: „Matilda wird der Ski-Gemeinschaft, ihren Fans und Unterstützern fehlen. Unsere Gedanken sind nun bei ihrem Mann Mattias und ihrer Familie.“

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