Martin Freeman Keine Angst mehr vor großen Filmen

Martin Freeman
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Schauspieler Martin Freeman findet, dass ihn beruflich jetzt nichts mehr schrecken kann, da er mit 'Der Hobbit: Eine unerwartete Reise' den größten Film aller Zeiten drehte.

Martin Freeman (41) versucht, weiterhin gelassen mit dem Rummel um 'Der Hobbit: Eine unerwartete Reise' umzugehen.

Für den Schauspieler ('Per Anhalter durch die Galaxis') war die Arbeit an dem Hollywood-Blockbuster, bei dem er die Titelrolle spielt, eine wichtige Erfahrung, wie der Brite gegenüber 'Spiegel Online' offenbarte: "Der Job ist überall identisch, ob in einem Londoner Pub oder beim 'Hobbit': Ich muss so tun, als ob Sätze zum ersten Mal aus meinem Mund kommen", gab sich Martin Freeman gelassen. "Abgesehen von diesem handwerklichen Aspekt hat die Produktion - trotz ihrer Surrealität - einen enormen Wachstumsschub in mir ausgelöst. Große Filme brauche ich schon deshalb nun nicht mehr fürchten, weil ich nie einen größeren drehen werde. Nach dem 'Hobbit' kann es nichts Größeres geben."

Der Darsteller, der auch als Watson in der erfolgreichen TV-Serie 'Sherlock' für Furore sorgt, denkt nur ungern an den Moment zurück, an dem er die Rolle in dem Fantasy-Thriller beinahe nicht spielen konnte: "Ich hatte sogar schon absagen müssen und erinnere mich noch mit Grauen an das düsterste Telefonat meiner Laufbahn. Die Castings waren über Monate gut gelaufen. Peter [Jackson, Regisseur] - genau wie schon Guillermo del Toro als zuvor geplanter Regisseur - hatten mir signalisiert, dass ich ihr Favorit bin. Doch als das Angebot kam, war ich bereits für die zweite Staffel von 'Sherlock' gebucht."

Zum Glück fand Jackson dann doch noch einen Weg, um ihn zu besetzen und damit hatte der zukünftige Hollywoodstar Gelegenheit, seine Version von Bilbo Beutlin zu präsentieren: "Etwas pompös, öfter mal perplex und mit zwei linken Füßen in allerlei Abenteuer stolpernd - ich spiele ihn hoffentlich so vergnüglich und lebendig, wie er geschrieben ist. Und ich mag ihn sehr, weil er so unerfahren und verletzlich ist wie die meisten von uns", sinnierte Martin Freeman über seinen Filmcharakter.

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