Marius Müller-Westernhagen: Er braucht Geheimnisse

Sänger Marius Müller-Westernhagen lebt zurückgezogen und ist überzeugt, dass es so am besten ist.

Scheu: Marius Müller-Westernhagen (63) steht nicht so gerne im Rampenlicht.

Der deutsche Alt-Rocker ('Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz') startet am 11. September in Leipzig seine 'Hottentotten'-Tour und muss sich dabei oft auch der Presse stellen. Normalerweise meidet der Star die Öffentlichkeit eher: "Ich lebe, wie Sie sicher wissen, verhältnismäßig zurückgezogen. Ich finde, dass es einen Künstler nicht besser macht, dauernd in der Öffentlichkeit zu stehen. Ein Künstler muss ein Geheimnis haben. Ich habe zwar eine Facebook-Seite, aber ich möchte nicht, dass die Leute jederzeit wissen, wo ich gerade bin und was ich gerade tue. Ich halte das nicht für gut", sagte der Entertainer im Interview mit 'wz-newsline.de'.

Laura Müller

Vor dem Ventilator weht ihr Kleidchen hoch

Michael Wendler und Laura Müller
Michael Wendler und Laura Müller heirateten am 19. Juni.
©Gala

Der gebürtige Düsseldorf denkt heute mit Wehmut an die Zeiten zurück, als er noch als junger Musiker herumtingelte: "Ich möchte die Zeit nicht missen. Damals haben Bands keine Konzerte gespielt, sondern bei Tanzveranstaltungen. Das ging immer so abwechselnd: Eine halbe Stunde spielen, eine halbe Stunde Pause, in der Zeit war Verzehr. Dabei kamen locker acht Stunden zusammen. Manchmal vermisse ich das. So nah dran zu sein und so direkt mit dem Publikum zu kommunizieren", erzählte er von damals.

Heute gibt Marius Müller-Westernhagen jungen Bands die Chance, als Vorgruppe bei seinen Konzerten aufzutreten: "Das hat für mich vor allem mit der Freude daran zu tun, Erfahrung weiter zu geben. Wenn mich jemand um Hilfe bittet, unterstütze ich ihn gern", bekräftigte der Künstler. Auch er selbst hatte als junger Musiker Unterstützer in der Musikindustrie gefunden und möchte deswegen heute als Mäzen das gleiche tun: "Unter den Leuten, die man trifft, muss man die erkennen, die einen an die Hand nehmen. Glück zu haben, gehört auch dazu. Für uns war es damals vollkommen illusorisch, in ein Studio zu gehen und auch noch Geld zu verdienen. Es ging uns darum, Musik zu machen", berichtete Marius Müller-Westernhagen.

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