Marion Fedder: Sie bedankt sich für bewegende Trauerfeier

Am 14. Januar nahmen Freunde und Fans bei einer Trauerfeier Abschied von Jan Fedder. Seine Witwe bedankt sich nun für die Anteilnahme.

Marion Fedder bei der Trauerfeier ihres Mannes

Der deutsche Schauspielstar Jan Fedder (1955-2019, "Großstadtrevier") verstarb am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren in Hamburg. Am 14. Januar nahmen seine Familie, Freunde und Fans in seiner Heimatstadt von ihm Abschied. Die Trauerfeier, zu der unter anderem ein Gottesdienst im Hamburger Michel und eine Fahrt des Leichenwagens über die Reeperbahn gehörte, sei "einfach unvergesslich und schön" gewesen, "dass einem das Herz wehtut", sagt Marion Fedder (54) in einem Brief, den die "Bild"-Zeitung veröffentlichte.

"Seit Dienstag letzter Woche gehen mir die bewegenden Bilder nicht mehr aus dem Kopf: Erst die ergreifende und schöne Trauerfeier im Michel, dann die vielen tieftraurigen und bewegten Menschen an den Straßen", fährt die Witwe des beliebten TV-Stars fort. Ihr Mann habe seine Beerdigung genau geplant und das passende Drehbuch geschrieben. Die letztendliche Umsetzung seiner Vorstellungen hätte er "geliebt", ist sich Marion Fedder sicher. Die Anteilnahme der vielen Menschen auf den Straßen hätte seine Vorstellungen sogar "noch weit übertroffen".

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Mit seinen Rollen bleibt er auf ewig in Erinnerung

Auch die TV-Zuschauer wollten sich gebührend verabschieden: Die Trauerfeier für den Schauspieler wurde vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) übertragen und 36,7 Prozent (880.000) der norddeutschen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten ein. Bundesweit verfolgten 1,5 Millionen den bewegenden Abschied. Alle Beteiligten, insbesondere die Polizei und der NDR, hätten "Unglaubliches geleistet", so Marion Fedder. Ihr Dank gehe auch an Pastor Röder, die Hamburger auf den Straßen, und Jörg, dem besten Freund ihres Mannes, ohne den sie das Ganze "nie geschafft und überstanden" hätte.

Nun müsse sie erst einmal durchatmen und ihrer Trauer Raum geben. Dabei wolle sie einem Rat ihres Mannes folgen: "'Wenn ich mal nicht mehr da bin, schau dir einen von meinen 650 Filmen an. Dann sitze ich neben dir auf dem Sofa und bin bei dir.' Das mache ich jetzt oft. Und viele andere sicher auch."

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