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Marion Cotillard Harvards neuer Liebling


Eine Französin an der amerikanischen Elite-Uni: Marion Cotillard bekam dieses Jahr den Harvard-Preis "Hasty Pudding" verliehen. Traditionell musste sie sich dafür etwas zum Narren machen

Vor dem Oscar kommt der Puddingtopf: Marion Cotillard wurde von den Theaterstudenten der Universität Harvard zur "Frau des Jahres" ernannt. Die Französin durfte sich ihren "Hasty Pudding Award" persönlich abholen, natürlich nicht, ohne sich dabei traditionell zum Narren zu machen. Die Verleihung gilt als große Ehre und so machen sich jedes Jahr namhafte Hollywood-Stars wie Anne Hathaway, Justin Timberlake oder Julianne Moore auf den Weg nach Cambridge, Massachusetts. Während im vergangenen Jahr noch Claire Danes mit den Studierenden feierte, zog am Donnerstag (31. Januar) Cotillard in einer farbenfrohen Parade durch den Universitätsort.

Die Schauspielerin hatte sichtlich Spaß an der Fahrt an der Seite von zwei grell geschminkten männlichen Studenten in Frauenkostümen, die ihr immer wieder Küsse auf die Wange drückten. "Ihr könnt aber gut küssen", scherzte sie laut "bostonherald.com" gut gelaunt. Danach musste die 37-Jährige auch ihr Schauspieltalent auf der Bühne unter Beweis stellen und unter anderem einen Edith-Piaf-Song aus ihrem oscarprämierten Film "La Vie en Rose" zum Besten geben. Erst danach konnte die Schauspielerin den goldenen Puddingtopf in Empfang nehmen. "Ich hatte keine Ahnung, was passieren würde", sagte Cotillard laut "bostonglobe.com". "Danke, dass ich zum ersten Mal schlecht Piaf auf der Bühne singen durfte. Es hat mir so viel Spaß gemacht!"

Mit der Trophäe posierte sie anschließend lachend für die Fotografen. Mit etwas Glück kann sie das bei der Oscarverleihung am 24. Februar wiederholen: Zum zweiten Mal in ihrer Karriere ist sie für einen Academy Award nominiert, dieses Mal für das Drama "Der Geschmack von Rost und Knochen".

sst


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