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Marie Nasemann Ihre Tochter musste "todkrank" auf die Intensivstation

Sebastian Tigges und Marie Nasemann mit ihrer kleinen Tochter
Sebastian Tigges und Marie Nasemann mit ihrer kleinen Tochter
© instagram.com/marienasemann
Marie Nasemann erlebte nur neun Tage nach ihrer Geburt das Schlimmste: Ihr Baby musste auf die Intensivstation. Es hatte sich mit dem RS-Virus infiziert, wie das Model nun auf Instagram verrät.

"Mein Wochenbett fing so traumhaft schön an", schreibt Marie Nasemann, 32, zu einem Foto von sich, ihrem Mann Sebastian Tigges und ihrer wenige Wochen alten Tochter. Doch dann erlebten die nun zweifachen Eltern einen Albtraum. Ihr Baby musste "wegen des RS-Virus' ins Krankenhaus auf die Intensivstation", offenbart das Model jetzt auf Instagram.

Marie Nasemann: "Unser Leben wurde 9 Tage nach der Geburt auf den Kopf gestellt"

Marie Nasemann beschreibt die erste Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Oktober 2021 als "traumhaft schön". Sie hatte "keine Geburtsverletzungen, keine Stillprobleme, Unterstützung durch eine Wochenbettpflegerin, ein tolles erstes Kennenlernen der beiden Kids".

Doch dann machte es "Boom" und ihr Familienleben wurde "9 Tage nach der Geburt auf den Kopf gestellt und das Wochenbett war vorbei. Unsere Tochter musste, wie so viele andere kleine Kinder diesen Herbst und Winter auch, wegen des RS-Virus' ins Krankenhaus auf die Intensivstation [sic]", verrät die ehemalige GNTM-Finalistin. Was für Schreckensnachrichten, aber Marie Nasemann gibt zugleich Entwarnung: "Zum Glück ging alles gut und wir konnten sie nach einigen Tagen abholen, was für uns wie eine kleine, zweite Geburt unsere Tochter war."

Die Eltern hatten Probleme, für ihr "todkrankes Kind" einen Klinikplatz zu finden

Wie schlimm genau die frisch gebackenen Zweifacheltern die Situation erlebten, schildern sie in der aktuellen Folge ihres Podcasts "Vier ist 'ne Fete". Denn anscheinend war es gar nicht so einfach für Marie Nasemann und Sebastian Tigges, zu diesem Zeitpunkt einen Klinikplatz in Berlin zu finden. "Ich habe da erst einmal im Krankenhaus angerufen, denn in mir ist einfach eine unglaubliche Wut hochgekocht. Weil ich dachte, es kann ja wohl nicht wahr sein", erinnert sich Tigges und führt fort: "Bei mir war es einfach nur Wut auf dieses Gesundheitssystem, dass man mit seinem todkranken Kind keinen Platz bekommt."

Nachdem das Paar zum Glück fündig wurde, ging es ihrer kleinen Tochter zusehends schlechter. Die Ex-GNTM-Kandidatin erinnert sich: "Dann haben sie sie ausgezogen und gewogen, die Lunge abgehört und so weiter. Und dann meinte der Arzt, es ist sehr gut und dringend und wichtig, dass sie jetzt hier sind. Denn es ist gerade ziemlich … ziemlich …", dann bricht ihre Stimme weg, die Tränen kommen. "Ich heul' auch", entgegnet Sebastian und meint: "Ich glaube, wir haben [das] noch nicht wirklich verarbeitet." Zum Glück sei alles am Ende gut ausgegangen, sodass die Familie die Weihnachtsfeiertage nun in vollen Zügen genießen kann.

Laut "Lungeninformationdsdienst" versteht man unter dem RS-Virus, also dem "respiratorischen Synzytial-Virus, einen weltweit verbreiteten Erreger von Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege. Grundsätzlich können Infektionen mit RS-Viren jeden treffen – unabhängig vom Alter. Am häufigsten treten RS-Virus-Infektionen jedoch in den ersten zwei Lebensjahren auf. Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren ist das RSV der häufigste Auslöser von akuten Infektionen der unteren Atemwege."

Verwendete Quellen: instagram.com, Podcast "Vier ist 'ne Fete", lungeninformationsdienst.de

jse Gala


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