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Marie Nasemann Sie hat ihr Baby veloren

Marie Nasemann
© Getty Images
Marie Nasemann schockiert mit trauriger Nachricht: Sie hat eine Fehlgeburt erlitten

Traurige Nachricht von Marie Nasemann, 30. Auf ihrem Blog "Fairknallt" offenbart die ehemalige "GNTM"-Kandidatin, dass sie ihr ungeborenes Kind verloren hat. Ein Ultraschall bei der Frauenärztin brachte diese kummervolle Gewissheit. Die 30-Jährige und ihr Lebensgefährte hatten sich bereits über einen Namen für das Baby unterhalten.

Marie Nasemann: "Ich war schwanger"

"Ich war schwanger", so der Titel des Blog-Posts, in dem Marie ihren Fans die schreckliche Nachricht mitteilt. Sie habe lange überlegt, ob sie damit überhaupt an die Öffentlichkeit gehen solle, ganze Passagen gemeinsam mit ihrem Freund wieder verworfen. Beide hätten erwartungsvoll die Entwicklung ihres Kindes mit einer App verfolgt. Alles habe normal ausgesehen. Doch ein Ultraschall sollte alles verändern.

"Mein Freund hielt meine Hand, als die Ärztin mit dem Ultraschall begann. Ich hatte mir das Bild, wie groß der weiße Knödel inzwischen sein müsste, zahlreiche Male ausgemalt. Umso größer war der Schock, als ich auf dem Bild nur eine große, schwarze, runde Fläche sah. Nichts Weißes, kein Punkt, kein Herzschlag. Meinem Freund und mir war beinahe in der ersten Sekunde der Untersuchung klar, was passiert war", schreibt das Model.

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Sie verloren den Boden unter den Füßen

"Frau Nasemann, das sieht nicht gut aus. Es tut mir leid, Sie haben es leider verloren", zitiert Marie die ernsten Worte der Ärztin. Sie habe nur ein leises "Okay, alles klar" hervorgebracht. Arm in Arm mit ihrem Partner brachen dann in der Ankleidekabine der Praxis alle Dämme. "Ich wollte mich niemals aus dieser Umarmung lösen, aber die Ärztin wartete im Vorzimmer und als wir uns zu ihr setzten, erzählte sie mir Dinge, die nicht mehr wirklich bei mir ankamen."

Es wäre um Begriffe, wie "Ausschabung" und "Nachblutung", gegangen. Zu Hause versuchte das Paar, sich andere Gedanken zu bringen. So richtig gelingen wollte das aber nicht, wie Marie selbst gesteht: "Den Rest des Tages verbrachten wir zuhause. Wir weinten abwechselnd und probierten uns aufzumuntern. Ich nahm die Medikamente, um die Nachblutungen in Gang zu bringen, aber es passierte nichts."

Schmerz und Trauer

"Am nächsten Tag holte mich die geballte Trauer wieder ein und ich lag total ausgeknockt auf dem Sofa rum. Das Wochenende verbrachten wir größtenteils zu zweit und versuchten, einander Trost zu geben", erzählt sie weiter. Sie habe sich nichts sehnlicher gewünscht, als dass das Warten endlich vorbei sein würde, sie einer kräfteraubenden und schmerzhaften Ausschabung entgehen könne. Auch dieser Kelch sollte nicht an ihr vorübergehen.

"Eine Woche nach der traurigen Botschaft wurde ich in einer Tagesklinik einer Vollnarkose unterzogen und operiert. Der Eingriff verlief ohne weitere Komplikationen und nach einer weiteren Woche mit Unterleibsschmerzen im Bett waren die körperlichen Strapazen endlich überstanden", verrät sie. Ihr Freunde versuchte derweil, sich mit Arbeit abzulenken.

"Mir fiel es unglaublich schwer, nicht in Selbstmitleid zu versinken"

"Eine Freundin, mit der ich halb im Scherz geplant hatte, gleichzeitig schwanger zu werden, wurde zwei Wochen nach mir schwanger und als wir es Ende Dezember erfuhren, freute ich mich ehrlich riesig für die beiden. Allerdings fiel es mir gleichzeitig unglaublich schwer, nicht in Selbstmitleid zu versinken." Sie habe sich ungerecht behandelt gefühlt, wie "das totale Opfer". Es sei ihr schwer gefallen, mit ihren Freunden über die Sache zu reden.

Dazu schreibt sie: "Nachdem wir die schlechten Nachrichten erhalten hatten, teilten wir sie den Freunden, denen wir schon davon erzählt hatten, mit und baten darum, auf ausführliche Mitleidsbekundungen zu verzichten. Ich war der Meinung, ich müsse da alleine durch." Tatsächlich sieht Marie heute ein, dass das falsch war. "Als ich alleine mit Schmerzen auf dem Sofa lag, sehnte ich mich ständig nach Nachrichten und Anteilnahme und hatte Schwierigkeiten, das aktiv von meinem Umfeld einzufordern. Ich war leider nie besonders gut darin, Schwäche zuzugeben", gesteht sie.

Doch Marie blickt auch nach vorn, stellt die Weichen auf Neuanfang. In Berlin habe sie in einem Gespräch mit einer fremden Frau auch die Fehlgeburt thematisiert. "Sie hat interessiert zugehört und gesagt, dass es ihr Leid tut, ohne mich dabei mit einem mitleidigen Blick anzusehen. Ich habe mich zum ersten Mal nicht als Opfer gefühlt, sondern war sogar irgendwie stolz darauf, diese Erfahrung gemacht und mit meinem wunderbaren, geduldigen Partner zusammen durchgestanden zu haben. Vielleicht ist genau das, das Gefühl eines Neuanfangs, das ich mir die ganze Zeit so sehnlich gewünscht habe", erinnert sich die 30-Jährige.

Verwendete Quellen:Fairknallt.de

mba Gala


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