Mariah Carey + Co.: Hollywoods Schweigeverträge

Stars wie Mariah Carey wollen nicht, dass ihre Ex-Lieben private Details ausplaudern. Für alle Fälle haben ihre Anwälte probate Druckmittel

Auch Jennifer Lopez, 45, ging bei Ex-Lover Casper Smart, 27, auf Nummer sicher. Er sollte nach einer Trennung keine intimen Beziehungsdetails verraten.

Noch Fragen, warum auch Ex-Freundinnen wie Blake Lively, Bar Refaeli oder Gisele Bündchen nach der Trennung nie ein Wort über Leo verloren haben?

Ex-Affäre plauderte Internas aus

In seinem Fall soll es übrigens einen konkreten Auslöser für seinen bis heute gelebten Kontrollwahn gegeben haben: 1997 - Leo feierte gerade mit "Romeo und Julia" seinen bis dahin größten Kinoerfolg - plauderte eine holländische Ex-Affäre peinliche Interna aus. Es ging unter die Gürtellinie ...

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©Gala

Nick Cannon, 34, Ex-Gatte von Mariah Carey, 44, musste sich verpflichten, nach dem Beziehungsaus kein Wort über EInzelheiten zu verlieren.

Leonardo DiCaprio befindet sich in bester Gesellschaft. Die Liste von Hollywood-Stars, die konsequent auf Schweigeverträge setzen, ist lang: George Clooney, Jennifer Lopez, Tom Cruise, Mariah Carey, Charlie Sheen - für alle ist es oberstes Gebot, dass Ex-Lover sie nicht in Verlegenheit bringen können.

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Januar 2014  Auf Sean Penns "Friends Help Haiti"-Gala in Beverly Hills sieht man Gwyneth Paltrow und Chris Martin verliebt im Zuschauerraum sitzen.

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Eine Praxis, die in den Achtzigerjahren ihren Anfang nahm und seit zehn Jahren einen wahren Boom erlebt, wie Jeffrey Benz, US-Spezialanwalt auf diesem Gebiet, gegenüber GALA erklärt: "Das stetig wachsende Interesse und die stetig wachsende Anzahl von Publikationen hat die Nachfrage nach Infos aus dem Privatleben der Promis enorm anschwellen lassen." Heute sorgen das Internet und eine große Zahl neuer Medien für zusätzlichen Hunger nach Exklusiv-News. Weshalb nicht nur Lebenspartner, sondern auch Haushaltshilfen, Assistenten, Nannys oder Bodyguards zur Unterschrift gedrängt werden.

Strafzoll ist nicht alles

Vertraue Niemandem! Bereits in den Sechzigerjahren sicherten sich Stars wie Frank Sinatra bei einer Heirat mit schriftlichen Vereinbarungen ab. Heute gehören Geheimhaltungsverträge in Hollywood zum guten Ton. Ob Lover, Gatte oder Angestellter: Für Stars wie Britney Spears, 33, die ihren Ex David Lucado 2013 zur Unterschrift verdonnerte, ist jeder ein potenzieller Geheimnisverräter.

Die Höhe des Strafzolls schwankt laut Anwalt Benz je nach Person und Promi-Grad zwischen 100.000 und zehn Millionen Dollar. Wobei Geld gar nicht das größte Druckmittel ist. "Solche Summen lassen sich durch ein cleveres mediales Ausschlachten der Beziehung womöglich wieder einspielen. Vielmehr geht es um den zu ermittelnden Schaden - materiell wie ideell", sagt Jeffrey Benz. "Wenn der Schaden für das Persönlichkeitsrecht massiv ist und sich herausstellt, dass dieser auf der Basis von Lügen oder böswilliger Unterstellung entstanden ist, dann droht im Zweifel sogar Gefängnis."

Selbst Groupies, die eigentlich nur auf eine heiße Nacht mit ihrem Idol scharf sind, haben es heutzutage schwer: So hält sich hartnäckig das Gerücht über einen britischen Fußball-Superstar, der sich für außerehelichen Sex gerne in Hotels trifft. Dort müssen die Damen sich in einem Nebenraum erst einmal vor Sicherheitsleuten ausziehen, alle persönliche Dinge abgeben und einen Schweigevertrag unterschreiben, bevor sie ins Schlafzimmer gelassen werden.

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