Maria Furtwängler: Über das Frauenbild

Maria Furtwängler ist eine erfolgreiche, eigenständige und selbstbewusste Schauspielerin. Kein Wunder, dass sie sich über das rückständige Frauenbild ihrer Kritiker ärgert

Als Siebenährige stand sie zum ersten Mal vor der Kamera,hat seither in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Ohne Frage ist Maria Furtwängler eine Grand Dame des deutschen Schauspiels. Um so erfolgreich zu werden, hat sie sich stets auf ihr Können berufen, sich in der knallharten Branche durchgesetzt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie ein antiquiertes Frauenbild verabscheut.

Das macht sie so zornig

"Unendlich zornig", mache sie die Frage, warum sie selbst überhaupt noch Filme drehe, wie die 49-Jährige im Interview mit dem "Zeit-Magazin" erzählt: "Man käme nie auf die Idee, einen Mann, der reich ist oder reich geheiratet hat, zu fragen, warum er noch arbeitet. Bei Frauen gibt es immer noch die Vorstellung, dass es das Ziel ist, wohlhabend zu heiraten, und wenn sie den reichen Kerl hat, dann legt sie sich zurück, geht zum Friseur und zur Pediküre. "

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Das sagt eine Frau, die selbst mit einem wohlhabenden Mann verheiratet ist und zwei Kinder mit ihm hat. Und obwohl Maria Furtwänglers Gatte auch noch 27 Jahre älter ist als sie selbst, sagt sie: "Das muss aufhören, dass wir um die Frauen mit jüngeren Männern so ein Trara machen." Diese Beziehungen sollten ebenso selbstverständlich sein, wie die von Männern zu jüngeren Frauen.

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