Margot Robbie: Schonungslos ehrliches Interview über sexuelle Belästigung

Margot Robbie spricht im Zuge ihres aktuellen Films "Bombshell - Das Ende des Schweigens" über sexuelle Belästigung und welche Dimension das Thema ihrer Meinung nach angenommen hat.

Drei Frauen nehmen den Kampf gegen ihren Chef eines Nachrichtensenders auf und wehren sich gegen sexuelle Nötigung. Die Geschichte des Filmdramas "Bombshell - Das Ende des Schweigens" (ab dem 13. Februar in den deutschen Kinos) ist fiktiver Natur, hat sich aber genau so mehr oder weniger wirklich abgespielt.

Verfilmung des "Fox News"-Skandals

Es geht um Roger Ailes (†77), Gründer und jahrelanger CEO des Nachrichten-Fernsehsenders "Fox News", der im Jahr 2016 von Moderatorin Gretchen Carlson, 53, wegen sexueller Belästigung verklagt wurde - und das noch vor der 2017 entstandenen "MeToo"-Bewegung. Im Zuge dessen meldeten sich weitere Frauen mit ähnlichen Vorwürfen. Wenig später legte Ailes alle Funktionen bei "Fox News" nieder.

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©Gala

Verfilmt wurden diese Geschehnisse nun mit Nicole Kidman, 52, Charlize Theron, 44, und Margot Robbie, 29, in den Hauptrollen. Letztere äußerte sich nun zum Thema der sexuellen Belästigung in einem Interview mit dem "Berliner Kurier" so: "Durch diesen Film habe ich erstmal wirklich kapiert, was sexuelle Belästigung ist: unerwünschte sexuelle Avancen. Ich hatte vorher geglaubt, dass körperlicher Kontakt dazugehören muss, um daraus ein Vergehen zu machen. Ich glaube, es gibt keine Frau, die noch nie verbal von einem Mann belästigt wurde. Um so wichtiger ist es, dass Frauen sich dagegen wehren können - ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen."

Margot Robbie macht eine provozierende Aussage

Eine provozierende Aussage, die Robbie da tätigt. Hat wirklich jede Frau schon einmal sexuelle Belästigung erlebt - selbst wenn sie "nur" verbal war? Im ersten Moment würden viele sicherlich abwehren. Doch denkt man noch einmal genauer darüber nach, wird den meisten vielleicht doch klar, dass sie irgendwann schon einmal etwas in der Richtung erlebt haben, bei dem sie sich unwohl gefühlt haben. Eine bittere Erkenntnis, die hoffentlich noch mehr Frauen dazu animieren wird, sich zur Wehr zu setzen, ohne Vergeltungsmaßnahmen befürchten zu müssen.

Verwendete Quellen: Berliner Kurier

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