Manuel Neuer: Fairer Verlierer

Weltmeister Manuel Neuer gratulierte Cristiano Ronaldo zum Sieg und bewies damit einmal mehr, was für ein Ausnahmesportler er ist

Manuel Neuer, 28, kann nicht nur gewinnen, er nimmt auch eine Niederlage sportlich.

Fast hätte er Geschichte geschrieben: Wäre Manu am 12. Januar bei der Fifa Gala in Zürich als Weltfußballer mit dem Ballon D'Or ausgezeichnet worden, hätte er diesen Titel als erster Torwart der Geschichte des Preises erhalten. Leider aber ging der Keeper, der im Sommer 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, leer aus und sein Kollege Cristiano Ronaldo, 29, nahm den goldenen Ball zum insgesamt dritten Mal mit nach Hause.

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©Gala

Fairer Verlierer

Während seine Fans im Netz Sturm laufen und die Entscheidung der Jury in zum teils bitterbösen Kommentaren verurteilen, zeigt Manuel Neuer einmal mehr Größe und gratulierte seinem Kollegen via Facebook - auch, wenn er dabei dessen Vornamen falsch schrieb: "Danke allen, die für mich gevotet haben und Glückwunsch zum Sieg, Christiano."

Fußball-Legende Franz Beckenbauer, 69, schloss sich der Fan-Meinung an und sagte gegenüber "Sky", er empfinde den Wahlausgang als "ungerecht".

Manuel Neuer genoss die Gala in Zürich trotzdem - immerhin war es ein "toller Abend für den deutschen Fußball", wie er auf Facebook betonte: "Ralf Kellermann und Jogi Löw Trainer des Jahres, Nadine Keßler Fußballerin des Jahres und ich unter den Top 3. Es ist ein gewonnener Abend für mich."

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