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Manny Charlton Nazareth-Gitarrist ist tot

Manny Charlton im Jahr 1979 bei einem Konzert der Band Nazareth.
Manny Charlton im Jahr 1979 bei einem Konzert der Band Nazareth.
© getty/Peter Noble/Redferns/Getty Images
Manny Charlton ist tot. Der Mitgründer und Gitarrist der schottischen Hard-Rock-Band Nazareth starb im Alter von 80 Jahren in Texas.

Die Hard-Rock-Welt trauert um Manny Charlton. Das Gründungsmitglied der schottischen Kult-Band Nazareth ist vor Kurzem verstorben. Er wurde 80 Jahre alt. Das gab zunächst sein Enkel Jamie Charlton via Facebook bekannt.

Dort teilte er ein Foto von sich und seinem Großvater und schrieb dazu: "RIP Grandad." Am Donnerstag (7. Juli) bestätigte auch seine Ex-Band den Tod, ebenfalls auf Facebook. Dort heißt es, dass Charlton schon am 5. Juli im US-Bundesstaat Texas verstarb.

Manny Charlton: Gitarren-Ikone und Guns N' Roses-Produzent

Manny Charlton gilt als einer der Vorreiter des modernen Gitarrensounds und setzte in den frühen 70er-Jahren mit seinem Spiel neue Standards. Er war maßgeblich für Welthits wie "Love Hurts", "Dream On" oder "Broken Down Angel" verantwortlich. Der in Spanien geborene Charlton produzierte in weiten Teilen seit Mitte der 70er-Jahre auch die Musik von Nazareth.

1987 wurde er in der Musikszene wegen seiner Produzenten-Arbeit für die damals aufstrebende Band Guns N' Roses gelobt. Gemeinsam mit Axl Rose (60), Slash (56) und Co. schuf er deren gefeiertes Erstlingswerk "Appetite for Destruction".

1990 verließ Charlton die Band Nazareth und konzentrierte sich auf seine Solo-Karriere. 2007 gründete er mit drei unbekannten Musikern die Band Nazareth with Manny Charlton, die nichts mit der eigentlichen Gruppe gemein hatte. Die ursprüngliche Band Nazareth ging anwaltlich gegen ihr Ex-Mitglied Charlton vor und verhinderte dessen neues Projekt aufgrund des rechtlich geschützten Namens.

SpotOnNews

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