Malia Obama: Daddys Girl erobert die Welt

Malia Obama wird flügge: Kurz vor dem Ende der Amtszeit ihres Vaters zieht es die Stil-Ikone der US-Teenies nach Europa – gleich ins Zentrum der Macht

Elegant kommt Malia die Gangway herunter, vor sich die Mutter, hinter sich Oma und Schwester. Es ist windig in Madrid. Plötzlich weht eine Bö den Saum von Malias Kleid hoch – ein Marilyn-Monroe-Moment im unpassendsten Augenblick! Doch Malia reagiert souverän, sortiert einfach den Stoff. Diese First Daughter lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

So verbringt sie ihr "Gap Year"

Die Frauen der US-Präsidentenfamilie sind in Spanien, weil First Lady Michelle Obama, 52, für ihre Initiative "Let Girls Learn" werben will. In diesen Tagen fällt besonders deutlich auf, wie erwachsen Malia wirkt. Gerade wurde sie 18, die High School hat sie abgeschlossen. Bevor sie im Herbst 2017 ihr Studium an der Harvard University beginnt, legt sie ein Gap Year ein, ein Lückenjahr. Allerdings nicht um zu entspannen. Mitte Juli beginnt sie ein Praktikum an der US-Botschaft in Madrid. Botschafter James Costos ist ein guter Freund von Präsident Barack Obama, 54. Zudem spricht Malia fließend Spanisch. Beste Voraussetzungen für lehrreiche Wochen in Europa, weit weg von zu Hause.

Sarah Lombardi

Das hält sie von Pietro & "Love Island"-Melissa

Sarah Lombardi
Pietro Lombardi ist in "Love Island"-Kandidatin Melissa verliebt, doch was sagt eigentlich seine erste große Liebe Sarah Lombardi zu der neuen Flamme ihres Ex-Mannes?

Barack Obama im November 2008 mit Sasha, damals 7, und Malia, 10, sowie Gattin Michelle in Chicago – er ist gerade zum 44. Präsidenten der USA gewählt worden

Malia als Stil-Ikone

Als Barack Obama vor acht Jahren als erster afroamerikanischer Präsident mitsamt Familie ins Weiße Haus einzog, war Malia eine niedliche Fünftklässlerin. Die Amerikaner verliebten sich sofort in die "Obama Girls", und Malia wurde zu einem der berühmtesten Teenager der Welt. Heute ist sie eine lässige junge Frau, die mit 1,85 Meter schon so groß ist wie Daddy. In den Staaten gilt sie unter Gleichaltrigen als coole Stil-Ikone. Obwohl sie wie ihre drei Jahre jüngere Schwester Sasha keinen Facebook-Account hat und nur bis 20 Uhr fernsehen darf.

Sie wurde in Harvard angenommen

Ihr Wissensdrang und ihr eigenständiges Denken machten Malia früh zu einer Vertrauten ihres Vaters. "Wir reden über alles", sagt er. Die Aufnahme an der härtesten Universität der USA bestätigt Malias Fleiß und Klugheit: In Harvard werden nur 5,2 Prozent der Bewerber akzeptiert. Dass sie während der Schulzeit immer beste Leistungen erbringen konnte, daran hat auch Oma Marian ihren Anteil. Sie zog mit ins Weiße Haus und kümmerte sich um die Enkelinnen, wenn die Eltern in ihre Termine eingespannt waren. Michelle Obama sagte mal über ihre Mutter: "Sie ist sehr streng, und das ist gut so. Denn wir wollen unsere Mädchen zu verantwortungsvollen Menschen erziehen, nicht zu verwöhnten Politikerkindern."

Die Familie bleibt in Washington

Eine Tradition der Familie wurde im Weißen Haus konsequent beibehalten: Wann immer es geht, frühstücken die Obamas gemeinsam, um 18.30 Uhr essen sie im East Wing zu Abend. Dann diskutieren vor allem der Vater und die älteste Tochter. Ob Sasha diese Rolle jetzt von Malia übernimmt? Sasha geht noch zwei Jahre auf die exklusive Quäker-Privatschule "Sidwell Friends School" in Washington, die pro Jahr umgerechnet 33000 Euro kostet und die auch Malia besuchte. Deshalb bleibt die Familie zunächst in der US-Hauptstadt wohnen, wenn Barack Obamas Präsidentschaft im Januar endet.

Malia Obama

Auf nach Hollywood

Malia Obama

Obama ist sehr beliebt

Barack Obama

Ein Präsident als Superstar

Aus Sicherheitsgründen durfte Barack Obama während seiner Präsidentschaft nicht surfen - das holt er jetzt mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach.
Spaß beim Kitesurfen: Barack Obama mit Milliardär Richard Branson,  auf dessen privater Insel "Moskito Island".
So habt Ihr den ehemaligen Präsidenten noch nie gesehen: Barack Obama übt Kitesurfen vor Richard Bransons Moskito Insel.
Mit einer sehr emotionalen Rede verabschiedet sich Präsident Barack Obama. In Chicago kann selbst er die Tränen nicht zurückhalten und auch das Publikum ist ergriffen, man sieht wie Menschen sich die Tränen wegtupfen.

94

Ein Einschnitt, den übrigens immer mehr Amerikaner bedauern. Laut einer aktuellen Umfrage hätten 67 Prozent der Demokraten-Wähler ihn gern in einer dritten Amtszeit gesehen, lieber als die Kandidatin Hillary Clinton. Und 56 Prozent der Gesamtbevölkerung sagen nun, sie befürworten seine Politik.

Wie sieht Malias Zukunft aus?

Wohin es Malia nach dem Sommerpraktikum in Spanien zieht, ist noch offen. Sie ist ein großer Filmfan, durfte sich bereits bei Steven Spielbergs CBS-Serie "Extant" sowie bei der HBO-Kultserie "Girls" umsehen. Beobachter in Washington glauben, dass sie auch das Zeug hat, später mal in Papas Fußstapfen zu treten. Sie fühlt sich wohl zwischen den Mächtigen. Das wurde jüngst erst wieder beim Bankett zu Ehren von Kanadas Premierminister Trudeau deutlich und auch beim Kuba-Besuch ihres Vaters, wo sie seine persönliche Dolmetscherin war. Und sollte Malia ein privates Leben in der Heimat der väterlichen Vorfahren anstreben, gäbe es auch da eine Option: Ein kenianischer Anwalt bot Barack Obama 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen für die Hand der Tochter …

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche