Maja Maranow: Ex Florian Florian Martens spricht "Maja klagte über Kopfschmerzen"

Florian Martens, Maja Maranow
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Nur den wenigsten erzählte Maja Maranow (†54) von ihrer schweren Erkrankung. Jetzt spricht ihr ehemaliger Lebensgefährte Florian Martens

Der Tod von Maja Maranow hinterlässt eine schmerzliche Leere bei den Hinterbliebenen der Schauspielerin. Im Interview mit dem "Stern" sprach nun Maranows ehemaliger Lebensgefährte und Schauspielkollege Florian Martens, 57, über den Verlust und wie es ihr in den drei Jahren seit der Brustkrebsdiagnose erging.

"Sie wirkte so, als hätte sie die Krankheit hinter sich gelassen"

"Die Nachricht ihres Todes war ein Schock. Es schnürte mir die Kehle zu, weil ich immer gehofft hatte, dass Maja ihre Krankheit noch besiegt haben könnte", sagt der 57-Jährige. Die Hoffnung, dass Maja überlebt, war da. Eine Chemotherapie schien Erfolge gegen den Brustkrebs zu bringen:

"Sie sah blendend aus, obwohl sie stark abgenommen hatte. Sie war guter Dinge. Zu Beginn trug sie noch eine Perücke, weil sie ihre Haare während der Chemotherapie verloren hatte, aber sie wirkte so, als hätte sie die Krankheit hinter sich gelassen." Sogar vor der Kamera stand die schöne Schauspielerin wieder.

Aussetzer ließen sie "verzweifeln"

Im Sommer 2015 schlich sich die tückische Krankheit jedoch wieder in ihr Leben. Nach nur zwölf Drehtagen für einen Film fehlte ihr die Kraft, die Arbeit fortzusetzen. "Maja klagte über Kopfschmerzen, vergaß auch mal ihre Texte, hatte kurze Aussetzer, die sie verzweifeln ließen."

Es gab keine Zweifel mehr. Der Brustkrebs war zurück.

Maranow zog sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Auch der Kontakt zu Martens brach ab: "Die Krankheit relativiert vieles, ich kann verstehen, warum man in so einem Moment niemand an sich heranlassen will." Nur die engsten Angehörigen wussten von ihrer Erkrankung. Panische Angst hätte sie davor gehabt, dass etwas an die Presse gelangen könnte.

skn

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