Magdalena Neuner: Schwere Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes

Kurz nach dem Beenden ihrer sportlichen Karriere hat Biathletin Magdalena Neuner kurz hintereinander zwei Kinder bekommen. Eine Zeit, an der sie an ihre Grenzen gestoßen ist, wie sie nun offenbart. 

Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner, 33, verliert ehrliche Worte über ihr Leben als berufstätige Mutter. Vor allem kurz nach der Geburt ihres Sohnes Josef, drei, kam die Sportlerin an ihre Grenzen, stand sogar kurz vor einem Burn-Out. 

Magdalena Neuner: "Ich war am Limit" 

Mit 25 Jahren beendete die Biathletin ihre sportliche Karriere und blickt mit mehren Weltcup-Siegen und dem olympischen Gold auf erfolgreiche Jahre zurück. Kurz nach ihrem Karriereende wurde die Leistungssportlerin schwanger, bekam innerhalb von zweieinhalb Jahren zwei Kinder - Verena Anna, fünf, und Josef. Die Dauerbelastung brachte Magdalena nach der Geburt ihres Sohnes an ihre Grenzen. "Ich war am Limit. Da war der Kleine ein Jahr alt, ich hatte so viel abgenommen, so viel gearbeitet, wollte irgendwie allen und jedem gerecht werden", erzählt sie gegenüber "Bunte".   

Felix Neureuther

"Gar nicht so einfach mit einem kleinen Wirbelwind"

Felix Neureuther
Felix Neureuther will eigentlich nur eine Aufgabe erklären. Doch dabei hat er nicht mit Tochter Matilda gerechnet.
©Gala

Das führte sogar zu gesundheitlichen Problemen: "Ich habe eine Überfunktion der Schilddrüse entwickelt, hatte ständig Herzklopfen, war oft total überdreht und habe viel abgenommen", offenbart die Sportlerin. Ihr Körper sei nach jahrelangem Leistungssport und zwei Schwangerschaften einfach erschöpft gewesen: "Ich war komplett am Boden, konnte an manchen Tagen nicht mehr aufstehen, meine Energie war verbraucht." Seitdem Neuner ihre sportliche Karriere beendet hat, arbeitet sie an Projekten und Kampagnen und gibt als TV-Expertin ihr Wissen preis. 

"Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen" 

Vor allem durch die Unterstützung ihrer Familie und der Reduzierung der Arbeit habe sie es geschafft, aus dieser schweren Zeit wieder herauszukommen. "Ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen. Das ist mir sehr schwergefallen", erzählt Neuner. Für sie sei es das Wichtigste, für ihre Familie da zu sein und gesund zu werden: "Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen. Aber ich will nicht jammern. Kaum sind die Kinder im Bett, vermisse ich sie wieder. Ich möchte keine Sekunde mit ihnen missen." 

Mit ihrem Ehemann Josef Holzer ist Neuner seit 2014 verheiratet. 

Verwendete Quellen: Bunte


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