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Madonna Sie will Verkauf von Tupacs Trennungsbrief stoppen

Madonna
© Getty Images
Was im Brief von Tupac Shakur an sie steht, weiß mittlerweile die ganze Welt. Doch wenn es nach Madonna geht, darf das Schriftstück nun doch nicht verkauft werden. Sie geht gerichtlich gegen die Auktion vor

In einem Brief aus dem Gefängnis erklärte Tupac Shakur, warum er sich nach kurzer Liaison in den Neunzigerjahren von Madonna trennte - weil sie weiß ist. Diesen schockierenden Grund erfuhr sie ganze Welt, als das New Yorker Auktionshaus "Gotta Have It Collectibles" da Schriftstück zum Kauf anbot.

Madonna wusste nichts vom Verkauf des Shakur-Briefes

Madonna will nun verhindern, dass der Brief sowie andere Erinnerungsstücke wie eine ihrer Notizen, in der sie Sharon Stone und Whitney Houston als "schrecklich mittelmäßig" bezeichnete, verkauft werden. Wie "TMZ" berichtet hat die Queen of Pop am Dienstag (18. Juli) eine einstweilige Verfügung erwirkt, die die Auktion bis auf Weiteres stoppt. 

In einer schriftlichen Erklärung hatte die 58-Jährige laut "New York Daily News" dem Gericht mitgeteilt, dass sie von dem Verkauf ihrer persönlichen Andenken erst durch die Presse erfahren habe. Demnach wusste sie nicht, dass sich die Gegenstände, zu denen neben dem Brief von Shakur auch eine "privat getragene Unterhose" gehören, nicht mehr in ihrem Besitz befanden.

Wurde sie von einer Freundin bestohlen?

Madonna beschuldigt nun ihre "frühere Freundin" und Kunstberaterin Darlene Lutz, die Sachen ohne ihre Zustimmung entwendet zu haben.

Die wiederum ließ in einem gemeinsamen Statement mit dem Auktionshaus mitteilen: "Madonna und ihre juristische Armee haben eine wie wir glauben völlig unbegründete und wertlose Maßnahme ergriffen, indem sie den Verkauf von Frau Lutz' rechtlichem Besitz vorläufig aufhalten", hieß es. "Wir glauben, dass ihre Absicht lediglich ist, den guten Ruf des Auktionshauses und von Frau Lutz zu beschmutzen." Man wolle sich gegen Madonnas Vorwürfe zur Wehr setzen, notfalls vor Gericht.

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