Madonna: Plattenvertrag gegen Sex?

Auch Madonna halt mal klein angefangen. In einem neuen Interview erzählt sie, dass ihr Plattenverträge im Gegenzug für Sex angeboten wurden.

Madonna während eines Events in London

Am heutigen 14. Juni hat Madonna (60) mit "Madame X" ihr mittlerweile vierzehntes Studioalbum veröffentlicht. Heute ist sie ein Superstar, aber das war nicht immer so. Zu Beginn ihrer Karriere wurden der Sängerin sehr eindeutige Angebote gemacht, wie sie nun in einem Interview mit dem britischen "Guardian" erzählt. Für einen Plattenvertrag sollte sie sexuelle Dienste leisten.

Auf die Frage nach einem Vertrag habe sie oft Antworten wie "Okay, wenn du mit mir schläfst." oder "Okay, nun, wenn du mir einen Blowjob gibst." bekommen. Sie könne gar nicht mehr zählen, wie viele Männer etwas derartiges zu ihr gesagt hätten. In der Musikbranche sei Sex als eine Art Zahlungsmittel üblich.

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©Gala

#MeToo in der Musik?

"Es ist immer das gleiche", erklärt Madonna weiter. "Es gibt überall Leute, die ihre Macht missbrauchen, in allen Bereichen des Leben, nicht nur im Film und nicht nur in der Musik." Gleichzeitig sei sie sich nicht ganz sicher, warum es in der Musik nicht schon längst einen #MeToo-Moment gegeben habe, so wie in der Filmindustrie. Vielleicht habe es damit zu tun, dass Sänger sich anders öffnen könnten als Schauspieler. Einem Musiker sei es erlaubt, "auf persönlichere Weise zu sprechen" als einem Schauspieler. "Sie haben keine Stimme, die Stimmen und Meinungen gehören den Regisseuren oder Studios."

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