VG-Wort Pixel

Madeleine "Maddie" McCann Mit dieser Aktion wollen ihre Eltern sie endlich finden

Kate und Gerry McCann mit einem Foto von Madeleine, genannt Maddie
Kate und Gerry McCann mit einem Foto von Madeleine, genannt Maddie
© Picture Alliance
In den Fall Madeleine "Maddie" McCann scheint in den vergangenen Wochen wieder mehr Bewegung zu kommen. Auch ihre Eltern versuchen weiterhin alles, um ihre Tochter endlich wiederzusehen.

Madeleine "Maddie" McCann ist und bleibt verschwunden. Denn obwohl es in den vergangenen Wochen gleich zweimal so schien, als seien die Ermittler kurz vor einem Durchbruch in dem Fall, bleibt das traurige Ergebnis: Maddies Eltern müssen weiter auf die Rückkehr ihrer Tochter warten. Doch Kate und Gerry McCann wollen und können sich nicht auf die Polizeiarbeit allein verlassen. Sie haben es in der Vergangenheit getan und werden auch in Zukunft weiterhin selbst aktiv nach ihrem Kind suchen, das zum Zeitpunkt des Verschwindens drei Jahre alt war. 

Madeleine "Maddie" McCann: Ihre Eltern hoffen weiterhin auf ihre Rückkehr

Eine ihrer Hoffnungen liegt dabei auf der aufmerksamen Bevölkerung. Auf ihrer eigens eingerichteten Internetseite "Find Madeleine" wenden sich die Eltern ganz gezielt an ihre Mitmenschen und rufen zur Mithilfe auf. "Glücklicherweise gibt es viele Fälle, in denen vermisste Kinder gefunden und zu ihren Familien zurückgebracht werden können - selbst nach einer langen Zeit. Der entscheidende Hinweis, der zu einem glücklichen und langersehnten Wiedersehen führt, kommt normalerweise von einem wachsamen und engagierten Mitglied der Gesellschaft, oftmals nachdem ein Gesicht von einem Poster wiedererkannt wurde." 

Mit Postern und Plakaten soll der entscheidende Hinweis aus der Bevölkerung kommen

Eine Tasche mit Maddie "Kofferanhänger"
Bilder von Maddie können zum Beispiel am Reisegepäck befestigt werden
© Getty Images

Wie auf der Seite zu lesen ist, soll tatsächlich eines von sechs Kindern dank eines Posters gerettet werden. Und genau hier liegt die Hoffnung der Familie, Madeleine endlich wieder in die Arme schließen zu können. Denn auf der Seite stellen die Eltern jede Menge Material zur Verfügung und bitten die Menschen, Poster aber auch Kofferanhänger auszudrucken und sie mit in den Urlaub zu nehmen. Dort an erlaubten Stellen befestigt und aufeghängt, sollen die Plakate die Wahrscheinlichkeit eines Hinweises erhöhen. Die Poster sind dabei mit Text versehen, der in 16 verschiedene Sprachen übersetzt wurde. Auch die Koffer- und Taschenanhänger, die auf Flughäfen von unzähligen anderen Reisenden gesehen werden (könnten), sollen die Aufmerksamkeit der Menschen schärfen. 

Auf ihrer Facebook-Seite, auf der die Familie auf die Aktion hinweist, bekommt sie jedenfalls schon einmal sehr viel Unterstützung. Viele Kommentatoren versichern, die Poster in ihrem Urlaub zu verteilen - von Japan über Spanien bis nach Barbados. Es bleibt weiterhin zu hoffen, dass Madeleine irgendwann wieder zu ihrer Familie zurückkehren wird. 

Verwendete Quellen: Facebook, Find Madeleine

jko Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken