VG-Wort Pixel

Maddie McCann Staatsanwalt im TV: "Es gibt Beweise für Maddies Tod"

Maddie McCann
Maddie McCann
© Action Press
Seit 2007 ist Maddie McCann verschwunden, jetzt könnte der Fall endlich aufgeklärt werden. Im portugiesischen TV bestätigte ein Staatsanwalt, dass es Beweise dafür gibt, dass die kleine Britin tot ist.

13 Jahre ist es her, dass die kleine Maddie McCann aus einer Ferienanlage an der portugiesischen Algarve verschwand. Damals - im März 2007 - war sie drei Jahre alt. Scheinbar spurlos mitten in der Nacht verschwand das kleine Mädchen, während seine Eltern nur wenige Meter entfernt in einem Restaurant zu Abend aßen. Was ist damals wirklich passiert? Bisher gibt es einen Verdächtigen, doch Christian B., der wegen mehrerer Sexualdelikte vorbestraft ist, schweigt vehement. Jetzt könnte es eine Aufklärung des dramatischen Falls geben - und damit endlich Gewissheit für Kate und Gerry McCann, die Eltern von Maddie, die seit dem Verschwinden durch die Hölle gehen. 

Ist Maddie McCann tot?

Der Fall der kleinen Maddie McCann hatte damals weltweit für Aufsehen gesorgt - auch, weil ihre Eltern Kate und Gerry unermüdlich nach ihrer kleinen Tochter suchten, dafür auch mehrfach an die Öffentlichkeit gingen. Immer wieder hatte es neue Hinweise und Wendungen gegeben - zwischenzeitlich wurde den beiden sogar vorgeworfen, selbst etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben. 

Nun soll es "materielle Beweise" für den Tod der Britin geben. Das behauptet Hans Christian Wolters, Staatsanwalt aus Braunschweig, im portugiesischen TV. Wie "Bild" schreibt, bestätigt der Anwalt, der seit 2007 in den Fall involviert ist, dass es eindeutige Beweise gebe.

Staatsanwalt hat Beweise

Hans Christian Wolters ermittelt für die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Mordverdachts gegen Christian B. Der wegen Sexualdelikten mehrfach vorbestrafte Mann hatte zwischen 1995 und 2007 an der Algarve gewohnt - wo Maddie damals verschwand.

Hat er etwas mit dem Verschwinden der damals Dreijährigen zu tun? Da ist sich Wolters sicher. Im TV-Interview mit dem Sender "RTP" wird er gefragt: "Haben Sie irgendwelche materiellen Beweise dafür, dass Madeleine tot ist?“ Darauf antwortet er: "Ja". Weiter ins Detail gehen möchte er nicht, sagt: "Zu den Sachen, die wir haben, kann ich nichts sagen."

Die Schlinge scheint sich weiter zuzuziehen, die Ermittler kommen der Wahrheit offenbar immer näher. Jenes bleibt zumindest zu hoffen - nicht nur für die Eltern von Maddie, sondern auch für die kleine Britin selbst. Damit sie endlich ihren Frieden finden kann.

Verwendete Quelle: Bild

abl Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken