M.I.A. Zu hyperaktiv für die Uni

M.I.A.
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Sängerin M.I.A. wollte als junge Frau die Welt verändern und sich nicht mit Theorien auseinandersetzen.

M.I.A. (37) konnte sich an der Universität nicht verwirklichen.

Die Sängerin ('Bad Girls') studierte Kunst, Filme und Videokunst am renommierten St. Martins College in London. Ein Freund erinnerte sich in dem Vorwort zu ihrem neuen Buch 'M.I.A.', dass die Britin an der Uni immer "gelangweilt und genervt" gewirkt hätte und die Künstlerin kann das nur bestätigen: "Ich war noch recht jung und ein hyperaktiver Mensch mit vielen Ideen im Kopf", berichtete der Star im Interview mit dem Magazin der britischen Zeitung 'The Independent'. "Ich wollte die Welt verändern und war die ganze Zeit sehr inspiriert. Es war für mich schwierig, zur Uni zu kommen, mich hinzusetzen und Theorien zuzuhören, die mit meinem Leben nicht wirklich etwas zu tun hatten."

Anfangs dachte M.I.A., dass die Kunst ihr Betätigungsfeld sein würde, aber dann entdeckte sie, dass die Musik besser zu ihr passt. Dementsprechend begeistert war sie, als sie ihren ersten Plattenvertrag unterzeichnete. Aber sie hat die Kunst nie vergessen, was ihr neues Buch belegt: Es ist gespickt mit Fotos, Collagen und anderen visuellen Ideen. Dennoch bedauert der kreative Wildfang, dass er sich damals zwischen Kunst und Musik entscheiden musste. "Es war schwierig oder zumindest damals war es so; dadurch, dass sich die Technologie so verändert hat, wird es jetzt eher akzeptiert[Kunst und Musik miteinander zu verbinden]. Aber als ich 2004 einen Plattenvertrag bei 'Xl' bekam, sagten sie zu mir, dass ich mich entscheiden müsse. Ich musste meine Kunst hineinschmuggeln und die Hälfte der Zeit habe ich ihnen auch nicht gesagt, was ich mache", erinnerte sich M.I.A.

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